Übergang Oberschule

Was kommt nach der Grundschule?

Die Berliner Schulreform hat die Oberschulen erreicht. Einiges hat sich verändert, manches ist gleich geblieben. Für Eltern (und Kinder!) nicht einfach den Überblick zu behalten - und die passende Schule nach der Grundschule zu finden.

- Alle Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien stellen sich an Tagen der offenen Tür oder Informationsabenden vor. So weit uns Termine bekannt sind, führen wir sie im Abschnitt "Welche Oberschule" auf.

- Noch gibt es keine weiterführende Montessori-Oberschule in Kreuzberg-Friedrichshain - lässt sich das ändern? Wünschenswert wäre es!! Eine "Initiative Weiterführende Montessorischule"gibt es schon! Infos hier.

- Wie funktioniert die Anmeldung und das Aufnahmeverfahren, was beinhaltet die sogenannte Förderprognose und welche Formulare müssen von wem ausgefüllt werden, hier eine Übersicht als Donload "Übergang in die Oberschule - Eine Information für Eltern" hier als Download

- Nach welchen Kriterien wählen Berliner Oberschulen ab sofort die Kinder aus? Hier eine Info der Senatsverwaltung als Download.

- Und wie meldet man sein Kind an welcher Schule an, wann bekommt man Bescheid an welcher Schule ein Kind einen Platz bekommt? Ein Schaubild der Senatsverwaltung zu dieser Frage gibt es auch als Download. Das neue Aufnahmeverfahren für die weiterführenden Schulen ab dem Schuljahr 2011/2012

- Eine Linkliste zu einzelnen Oberschulen findet sich unter "Welche Oberschule?".

Eltern wünschen Montessori-Pädagogik auch nach der Grundschule

Aus der DVD "Treibhäuser der Zukunft. Wie Schulen in Deutschland gelingen" von Reinhard Kahl, www.archiv-der-zukunft.de. Was Kreuzberger Kinder und Eltern neidisch werden lässt: die Montessorischule in Potsdam, die 2007 mit dem deutschen Schulpreis 2007 ausgezeichnet wurde  http://www.youtube.com. Unser Wunsch für die Zukunft wäre eine Gemeinschaftsschule mit Montessori-Pädagogik bis zu 13. Klasse mitten in Kreuzberg! Mehr Artikel zum Thema "Zukunft Bildung" und was Eltern für Wünsche bzgl. guter Schulen haben, gibt es hier.

24.01.13: Oberschulbörse Aula - Oberschulen stellen sich vor

Termin für die Oberschulbörse (verschiedene Oberschulen stellen sich und ihre Arbeit vor): 24. Januar um 18 Uhr in der Aula, Einladungen folgen rechtzeitig.
Teilnehmen werden diesmal folgende Schulen:

  • Frau Reicheneder - Sekundarschule Graefestr.
  • Herr Völkel - Robert-Koch-Gymnasium
  • Herr Dr. Rietz - Ellen-Key-Schule
  • Her Braden - Hermann-Hesse-Gymnasium
  • Herr Böttig - Sekundarschule Skalitzer Str.
  • Herr Brunswicker - Sophie-Scholl-Schule
  • Herr Fiehn - Robert-Blum-Gymnasium

28.04.12

Übergang Oberschule: Schülerflucht in Friedrichshain-Kreuzberg

Gestern berichteten die Berliner Zeitungen über die diesjährige Schulplatzvergabe an Oberschulen. 95% aller Kinder haben einen Platz an einer ihrer drei Wunschschulen erhalten. "Auffällig ist, dass es etwa in Friedrichshain-Kreuzberg eine Art Schülerflucht aus dem Bezirk gibt." Kreuzberger Eltern wünschen seit Jahren im Bezirk Gemeinschaftsschulen und eine Montessori-Oberschule. Berliner Zeitung, Tagesspiegel, taz (Artikel 1, Artikel 2).

25.02.11

Elterninitiative fordert: Zurück zu 13 Schuljahren an Gymnasien

Die Verkürzung der Regelschulzeit an Gymnasien verlangt den Schülern in den Augen vieler Eltern zu viel ab. Eine Initiative hat nun eine Petition veröffentlicht: Der Senat soll das 13. Schuljahr wieder einführen. Mehr Infos zum Thema: Artikel im Berliner Tagesspiegel; Artikel in der Berliner Zeitung; Online-Petition

11.01.11

Neue Aufnahmekriterien: Auf dem Klageweg an die Oberschulen

Bislang galt: Hatte eine Oberschule mehr  Anmeldungen als Schulplätze, wurden die Plätze nach der Entfernung vom Wohnort zur Schule vergeben (was von vielen Eltern zurecht als sehr ungerecht empfunden wurde).
Nun gelten neue Aufnahmekriterien für Sekundarschulen und Gymnasien. Dabei können die Schulen 60 Prozent ihrer SchülerInnen selbst auswählen, 30 Prozent der Plätze werden verlost, zehn Prozent werden an Härtefälle vergeben. Deutlich mehr als die Hälfte der rund 200 weiterführenden Schulen wählt ihre künftigen SchülerInnen nach dem Notendurchschnitt aus zwei Halbjahren der fünften und sechsten Klasse aus.
Problem dabei: Die Notenvergabe an Berliner Grundschulen ist nicht einheitlich, da die einen gewissen Spielraum haben, ob es für eine bestimmte erreichte Punktzahl in einer Klassenarbeit an einer Schule noch die Note eins, oder an anderen Schulen schon eine zwei gibt. Im Land Berlin kann jede Grundschule über ihre Fach- und Gesamtkonferenzen die Benotung bei Klassenarbeiten eigenständig festlegen. Deshalb wird angesichts der neuen Aufnahmekriterien in die Oberschulen eine Klagewelle an Berlins Verwaltungsgerichten befürchtet. Denn auch Noten sind keinesfalls ein objektiver Bewertungsmaßstab.
Viele Sekundarschulen reservieren aber extra einen Teil der Plätze für Kinder mit einem schlechteren Notendurchschnitt, damit die Schulen auch tatsächlich gemischte Klasen haben (die desonders stark nachgefragte Sophie-Schule-Oberschule reserviert z. B. 25 % der Plätze für Kinder mit einem Notendurchschnitt unter 2,8).
Andere Schule vergeben ihre Plätze nach Tests oder Aufnahmegesprächen, mit denen eine besondere Eignung für eine Schule bzw. deren Profil festgestellt werden soll.
Kinder und Eltern können bei der Anmeldung drei Wunschschulen benennen. Die Anmeldung findet aber nur an der ersten Wunschschule statt. Hat diese Schule nicht genügend Plätze und bekommt das Kind von dort eine Absage, prüft das Schulamt, ob es bei der Zweit- und Drittwahl-Schule noch einen freien Platz gibt. Haben diese Schule aber inzwischen bereits alle Plätze an Kinder vergeben die diese Schulen bereits bei ihrer Erstwahl benannt haben, sucht das Schulamt eine andere Schule für das Kind aus.

Zeitungsartikel zum Thema:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-ungerechtigkeit/3692902.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/auf-dem-klageweg-an-die-oberschulen/3693026.html

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0108/berlin/0109/index.html

02.09.10

taz-Serie zur neuen Sekundarschule in der Skalitzer Str.

Die taz wird die entstehende Sekundarschule an der Skalitzer Straße in ihrem ersten Jahr begleiten und über das Werden einer neuen Schulform in einer Serie berichten:
taz-Serie Sekundarschule (1): Ehe in Eile

taz-Serie Sekundarschule (Teil 2): Willkommen in der Sekundarschule

04.07.10

Senator stoppt gymnasiale Oberstufe im Wrangelkiez

Ärger um die neue Sekundarschule Skalitzer Straße im Wrangelkiez, die vom kommenden Schuljahr an den Betrieb aufnehmen soll: Geplant war, an dieser Schule eine gymnasiale Oberstufe einzurichten. Dieses Vorhaben hat die Bildungsverwaltung jetzt gestoppt.
Mehr Infos:
http://www.frieke.de/index/3423074.html

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1333765/Senator-stoppt-gymnasiale-Oberstufe-im-Wrangelkiez.html

29.04.10

Backen ohne Mehl oder Schulreform ohne Mischung: Schulstrukturreform in F`hain/Xberg

Bündnis 90/Die GRÜNEN aus Kreuzberg/Friedrichshain zur Schulreform:
"Der Eindruck in Kreuzberg würde die Sekundarschule durch die mangelhafte Ausstattung der Reform mit Zeit und Geld durch das Land Berlin zur neuen Restschule lässt sich nicht ganz entkräften... Und so suchen diese Eltern für ihre Kinder ein Plätzchen im kleineren Übel, nämlich an den Gymnasien und wenn es sein muss auch außerhalb des Bezirks. Die Schulverwaltung nimmt diese Abwanderung billigend in Kauf, denn sonst hätte sie wohl doch ihre Reform besser ausgestattet.  ... Die Schulstrukturreform greift zu kurz. Die Mischung der Grundschule wird sich im Jahr Eins der Reform nicht an der Sekundarschule fortsetzen. Die Reform wird nur stolpernd in Gang kommen und damit wird die Bildungsgerechtigkeit in Berlin bis auf weiteres ein Papiertiger bleiben. Aber wir sind ein reiches Land, deshalb können wir uns eine derartige Verschwendung leisten." Den ganzen Artikel gibt es hier.

26.02.10

Heute in Berliner Morgenpost: Koop von Nürtingen-Grundschule & Sekundarschule

In der Ausgabe vom 26.02.2010 der Berliner Morgenpost erschien ein Artikel über die neue Sekundarschule an der Oberbaumbrücke und deren Kooperation mit der Nürtingen-Grundschule. Hier der Link zum ganzen Artikel.

14.01.10

Neue Sekundarschule an der Oberbaumbrücke - Wünsche der Eltern sind gefragt

Wünsche zur Struktur und Konzeption der neuen "Sekundarschule an der Oberbaumbrücke/Skalitzer Straße" sind gefragt - Eltern können mitgestalten! Hierzu gibt es:

13.01.10

Offener Brief zur neuen Sekundarschule an der Oberbaumbrücke

Liebe Eltern aus dem Wrangelkiez,

vielen Dank, dass Sie sich der Sache der neuen Sekundarschule an der Oberbaumbrücke so sehr annehmen. Wir - die Schulleitung und Lehrer der Eberhard-Klein-Schule und der Carl-Friedrich-Zelter-Schule - brauchen Ihre Mitarbeit! Unsere beiden Schulen arbeiten derzeit intensiv am pädagogischen Konzept unserer neuen Oberschule mit den Standorten am Lausitzer Platz 9 (dort ziehen die neuen 7.Klassen im August 2010 ein) und Skalitzer Str. 55 (dort werden die derzeitigen Zelter-Schüler und die Klein-Schüler zusammen im August 2010 starten).
Hinsichtlich der neuen Struktur unserer neuen Schule ist vieles möglich und Ihre Ideen sind gefragt. Ein Fragebogen für die Grundschulen ist bereits erstellt, bei der die Eltern der Kinder in den jetzigen 6. Klassen, aber auch alle anderen interessierten Eltern sowie die Grundschulehrerinnen und-lehrer Ihre Wünschen bezüglich der Gestaltung der Elternarbeit, der Einrichtung eines Ganztagsbetriebes, der Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, der Formen des Förderunterrichtes, der Art der 2. Fremdsprache, der methodischen Ausrichtung der neuen Sekundarschule an der Oberbaumbrücke und mehr äußern können. Der Fragebogen geht den Grundschulen (Fichtelgebirge-, Zille-, E.O. Plauen-, Nürtingen-, Niederlausitz- und Galilei-Grundschule) demnächst zu, so dass Sie Ihre Ideen, Anmerkungen und Sorgen notieren und uns zur Kenntnis bringen können.
Unser Ziel ist es, mit Ihnen zusammen eine neue Schule zu entwickeln. Wir beabsichtigen ganze Grundschulklassen bzw. die Schüler von bestimmten Grundschulen als eigene Klassen zusammenzufassen (z. B. eine Fichtelgebirgeklasse als neue 7a). Der Vorteil ist, dass sich die Schüler und auch die Eltern schon gut kennen und entsprechend wenig Brüche in der Schulentwicklung beim Schulwechsel entstehen bzw. die Eltern selbstbewusster an der Gestaltung der Schule teilnehmen können.
Zum Schluss möchte ich Sie auf zwei wichtigen Termin aufmerksam machen:
Am 20. Januar 2010 findet von 18 bis 20 Uhr im Nachbarschaftshaus in der Cuvrystr. 14/15 eine Informationsveranstaltung zur Schulstrukturreform und zur Bildung der neuen Sekundarschulen in Berlin für alle interessierten Schüler, Eltern und Lehrer statt.
Am 26. Januar 2010 wird im Gebäude der Eberhard-Klein-Schule in der Skalitzer Str. 55 der 1. Tag der offenen Tür der Sekundarschule an der Oberbaumbrücke von 17 bis 20 Uhr stattfinden. Dort können Sie als Eltern die zukünftigen Lehrer Ihrer Schule, das Schulgebäude und die Fachräume kennenlernen, uns Fragen stellen und Formen der Zusammenarbeit zwischen Eltern undSchule / Mitarbeit der Eltern am Schulkonzept initiieren. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme.
Bitte leiten Sie diese Informationen auch an alle interessierten Elternweiter. Vielen Dank und bis bald.
D. Heine

Erste Montessori-Oberschule in Berlin

In Steglitz-Zehlendorf wird ein richtungsweisendes Projekt im Schulbereich umgesetzt: Aufgrund einer Entscheidung im Bezirksamt können Nikolas-August-Otto-Schule und Grundschule Am Rohrgarten künftig zusammen Montessori orientierten Unterricht bis in die Sekundarstufe II anbieten. Dies ist in Berlin bisher einzigartig.
Nach dem mit großer Mehrheit gefällten Beschluß der Schulkonferenzen und intensiven Beratungen auf politischer Ebene wird nun Realität aus einem Schulprojekt, das den Schülern gemeinsames Lernen bis zum 10. bzw. 13. Schuljahr ermöglichen wird. Grundlinie der Montessori-Pädagogik ist es, die Kinder zu selbständigem Lernen zu befähigen: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ und offener Unterricht kennzeichnen die Methodik. Dies fand sich auch im Konzept der beiden Schulen, welches als Entscheidungsgrundlage für das Bezirksamt diente.

Ein Modell auch für Kreuzberg? In Grundschulen ist der Montessori-Unterricht sehr erfolgreich, siehe das Beispiel der Nürtingen-Grundschule. Warum gibt es (noch) keine weiterführende Schule in Kreuzberg mit Montessori-Pädagogik?

Siehe auch hier.

05.10.09

Info zur Schulstrukturreform

Übergangslösung 2010/2011
Es gibt eine Übergangslösung für die nächsten 7. Klassen: Abweichend von den Planungen zur Schulstrukturreform gibt es für den ersten Jahrgang, der zum kommenden Schuljahr (2010/11) an die Oberschulen kommt, andere Regeln:So gilt für das Aufnahme an den Oberschulen noch das gleiche Auswahlverfahren, wie in der Vergangenheit. Das heißt, an beliebten Oberschulen entscheidet nach wie vor die mittels BVG-Fahrplan ermittelte Wegezeit. Außerdem beträgt die Probezeit am Gymnasium für den nächsten Siebtklässler-Jahrgang wie gehabt ein halbes Jahr. Nach Auskunft von Bildungssenator Jürgen Zöllner ist diese Handhabung erforderlich, weil das neue Schulgesetz zum Zeitpunkt der Schulanmeldung noch nicht verabschiedet sein wird.

11.06.09

Übergang zur Oberschule: Schulen beraten und Eltern entscheiden

Nachdem der Berliner Senat kürzlich entschieden hatte, dass es ab dem Schuljahr 2010/2011 ab Klasse 7 nur noch zwei Schularten, nämlich das Gymnasium und die Sekundarschule, geben wird, hat Senator Zöllner nun eine Regelung zum zukünftigen Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule vorgelegt. Nach seinem Vorschlag ist der Elternwille für die Schulwahl maßgeblich. Aber...

Sekundarschule oder Gymnasium?

Zöllners Reformpläne für die Berliner Schulen werden konkret: ab dem Schuljahr 2010/2011 soll es in Berlin nach der Grundschule nur noch zwei Schulen zur Wahl geben:

- die Sekundarschulen (die die bisherigen Haupt-. Real- und Gesamtschulen vereinigen)

- Gymnasien

An den Sekundarschulen sollen alle Bildungsabschlüsse möglich sein, auch das Abitur, und sie sollen prinzipiell als Ganztagsschulen arbeiten. Hierfür sind Umstrukturierungen und Umbauten geplant.

Die Zuganzsvoraussetzungen für die Gymnasien ändern sich parallel. Der Zugang soll strenger geregelt werden, der Notendurchschnitt der Kinder sollen wichtiger werden und "die Frage einer Quotierung nach sozialen Kriterien diskutiert werden", so Zöllner.

Grundschulen sollen zukünftig zu einer engen Zusammenarbeit  mit Kitas verpflichtet werden.

Die geplanten Reformen im einzelnen werden in folgenden Zeitungsartikeln vorgestellt und diskutiert:

  1. taz "Schulreform auf Speed"
  2. Spiegel "Schulumbau in Berlin"
  3. Berliner Zeitung "Zugang zum Gymnasium wird strenger geregelt" 
  4. Der Tagesspiegel "Zöllner will Zugang zum Gymnasium erschweren"
  5. Berliner Morgenpost "Senator Zöllner stellt Konzept zur Schulreform vor"