Erziehung

Studientag am 11. Januar 2010

Informationen über den Studientag zum Erziehungskonzept der Schule:

Zweck - Ziele - Agenda

Programm

Auf dem Weg zu einem Erziehungskonzept

Am 11.01.2011 veranstaltet die Schule einen Studientag zum Thema Erziehungskonzept. Vorbereitet wird dieser Tag von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen. In der Grafik sind die Prozesse dargestellt. Besondere Bedeutung haben die Beiträge der SchülerInnen, die in einer Aushandlungsrunde mit Eltern und LehrerInnen aufbereitet werden.  

Folgende Vorschläge für Regeln wurden im SchülerInnenparlament erarbeitet:

  • Es soll ein Feld für Schneeballschlachten geben.
  • Wir brauchen Regeln für die Nutzung der Nestschaukel.
  • Keine Gewalt
  • Hör auf - STOP
  • Nicht stören, sondern leise durch die Schule gehen
  • Pünktlich sein
  • Karten, Gameboy und Elektrosachen bleiben zu Hause
  • keine Steine, Sand, Wasserflaschen oder andere Gegenstände werfen
  • Bauwerke im Sand nicht zerstören
  • nicht in Pfützen schubsen
  • die Großen und die Kleinen sollen keine Bälle und andere Spielzeuge wegnehmen
  • nicht stören, sonder leise arbeiten

Vorschläge für Konsequenzen aus dem Schülerparlament

  • kaputte Sachen ersetzten
  • Wenn man etwas schmutzig macht, muss man es wieder sauber machen.
  • Elternbriefe schreiben
  • zu Hause anrufen
  • auf den Fehler aufmerksam machen
  • Tadel
  • Pausenverbot und in der Klasse arbeiten
  • In einer anderen Klasse arbeiten
  • dem Betroffenen, der Betroffenen etwas Gutes tun
  • nach Hause geschickt werden
  • nachsitzen
  • Schulregeln abschreiben
  • fegen und putzen
  • Klassenraum aufräumen
  • Ausschluss von Ausflügen

Wünsche an die Erwachsenen

  • Aufsichtsplan sichtbar machen (Wer steht wo?)
  • LehrerInnen sollen Hausaufgaben genau erklären und nicht von einem auf den nächsten Tag aufgeben.
  • Hausschuhe für alle
  • ein guter Gong in jeder Klasse
  • Die LehrerInnen sollen netter sein.
  • Die LehrerInnen sollen schneller eingreifen.
  • HilfslehrerInnen für die Klassen
  • gerechte Fußballplatzzeiten sichtbar machen
  • mehr Aufsichten

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Unter folgenden Leitbegriffen wurde auf der Gesamtkonferenz der Pädagogen zum Erziehungskonzept gearbeitet: 

  • Wir-Gefühl, Identifikation (17)
  • Umgang mit Vielfalt (11)
  • Grundlagen für die Freiarbeit (11)
  • Selbstwirksamkeit und Selbststeuerung (9)
  • Ich-Stärkung (11)
  • Raum & Ruhe, vorbereitete Lernumgebung (8)
  • Rituale, Morgenkreis & Kinderkonferenz (17)
  • Regeln (12)
  • Hausordnung (3)
  • „vorherrschende“ Grundhaltungen (Höflichkeit + Respekt, etc.) (21)
  • Pädagogenpersönlichkeit (22)
  • Konfliktlösungen (30)
  • Anti-Bias – voruteilsbewusste Erziehung (10)

Auf der Gesamtkonferenz konnten die MitarbeiterInnen fünf bevorzugete Themen für den Studientag wählen. Die Zahlen in Klammern geben an, wie oft die Themen gewählt wurden.

Unser Weg zur Hausordnung

Eine kommentierte Linkliste zum Thema "Soziales Lernen" und "vorurteilsbewusste Erziehung"

... zusammengestellt von Eltern und MitarbeiterInnen:

Ein interessanter Fachbrief der Senatsverwaltung für Bildung und Wissenschaft zur Interkulturellen Bildung

Jörg Ramseger - Christa Preissing - Ludger Pesch: Berliner Bildungsprogramm für die offene Ganztagsgrundschule

Das Projekt "Starke Kinder machen Schule" arbeitet mit vier Grundschulen zusammen. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Stärkung der Kinder, die Förderung von Vielfalt und die Mitgestaltung der Lern- und Lebensräume. 

Achtsamkeit und Anerkennung: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt eine Broschüre mit Materialien zur Förderung des Sozialverhaltens in der Grundschule bereit. 

Kinderwelten qualifiziert pädagogische Fachkräfte für eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung. 

Viel Erfahrung, Veranstaltungen und erprobte Materialien für die Ganztags-Grundschule: ganztägig lernen

Der Deutsche Entwicklungsdienst (ded) hat ein Schulprogramm und bietet Veranstaltungen, Informationen und Beratungen für LehrerInnen an.