Konzepte und Vereinbarungen

Organigramm der Schule - Kooperation und Partizipation

Aufgaben des SET (Schulentwicklungsteams)

zunächst legitimiert für das 1. Halbjahr von der GK, im März 2010 erneut bis auf Widerruf legitimiert von der GK und der SK

offen für alle interessierten MitarbeiterInnen

Beratung zu inhaltlichen Punkten der Schulentwicklung
Steuerung: Qualität definieren, Vorgehensweisen festlegen
Multiprojektmanagement: Projekte und Prozesse priorisieren, Arbeitsaufträge deligieren
Inhalte, Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung: Inhaltliche Vorentscheidungen treffen

Aufgaben des "jour fixe"

wöchentlicher "Draht" zwischen Eltern und Schulleitung

Aufgaben der "Koop-Gruppe"

vierzehntägige Beratung zu allen organisatorischen Belangen der Schule

Der Weg zum Leitbild.Lernen

Das SET bereitet gemeinsam mit den Gremien der Schule den Weg zum Leitbild.Lernen vor. Auf der 1. GK (2.09.2010) im Schuljahr 2010/11 haben Lehrkräfte und Erzieher Stichpunkte zum Thema gesammelt. Diese wurden vom SET geclustert. 
Die 2. GK (2.12.2010) formuliert Leitbildsätze. 

Protokoll des SET (Schulentwicklungsteam) vom 07.10.2010

In Clustern geordnete Stichpunkte zum Leitbild.Lernen

Prozess auf Elternseite (in Planung): Abfragen im Elterncafé, Protokolle von Veranstaltungen (Hausaufgaben, etc. ), Interviews, ...

Prozess auf Schülerseite: in Planung

Schließlich finden Aushandlungsrunden statt, aus denen das Leitbild.Lernen hervorgeht. 

Hausordnung der Kinder

Prozessdokumentation folgt

Studientag zur Entwicklung des Raumkonzepts

Leitideen zum Raumkonzept

Kleine Schulen in der großen Schule

Mit einem Studientag am 7. Juli 09 und einer schulinternen Umzugswoche vom 12. bis 16. Oktober 09 hat die Nürtingen-Grundschule die Grundlage für ihr zukünftiges Raumkonzept gelegt. Im Montessori-orientierten Profil der Schule spielen der Raum als gestaltete Lernumgebung und die Raumbeziehungen im Gebäude eine wichtige Rolle.

In der Schule liegen nun jeweils 2 JÜL-Klassen aus der Stufe 123 und 2 JÜL-Klassen aus der Stufe 456 räumlich eng beieinander und kooperieren umfassend. Dies Modell wird weiter optimiert (evt. Umbau Computerraum) und wiederholt sich im Schulgebäude vier Mal, so dass es vier kleine Schulen mit jeweils ca. 100 Kindern in der großen Schule gibt (vgl FUTURUM Skola, Wartburg-Schule, etc.). Es entstehen 4 Schulteams von jeweils ca. 10 pädagogischen MitarbeiterInnen, die in der zuküftigen Teamstruktur der Schule genutzt und gestützt werden. ?Das Raumkonzept korreliert mit der Konzeption der zukünftigen Klassenstruktur. Es wird in den Stufen 123 und 456 jeweils acht Klassen geben, so dass die Schule 2,66 zügig arbeitet. Das Raumkonzept gründet auf folgenden Leitgedanken: 

·      Überschaubarkeit / Teamarbeit / Nachbarschaft
Pädagogenteams arbeiten in den vier kleinen Schulen jeweils eng zusammen und kennen jedes Kind gut. Neben der eigenen Klasse mit ca. 25 Kindern gibt es für die Schüler mit drei weiteren Partnerklassen einen überschaubaren Bezugsrahmen mit unter 100 Kindern, in dem sich alle untereinander kennen lernen und kooperieren können. Den Lehrerteams sind feste Erzieher zugeordnet.

·      Ortsnähe / Zusammenhalt
Alle Klassen befinden sich im Hauptgebäude. Die Auslagerung einzelner Klassen in Nebengebäude hat sich nicht bewährt und wird aufgegeben.

·      Übergänge / Differenzierung
Übergänge zwischen JÜL 123 und JÜL 456 können ortnah und differenziert gestaltet werden. Leistungsfähige Kinder im dritten Schulbesuchsjahr können beispielsweise schon Angebote und Materialien einer JÜL 456-Klasse nutzen. Umgekehrt können Viertklässler in Teilbereichen Materialien aus der 3. Stufe nutzen. Heterogene Lernangebote können über das gesamte Spektrum der Grundschulzeit ortsnah bereitgestellt werden.

·      Sächliche Ressourcen / Ökonomie
Sächliche Ressourcen können vielfältig und ortsnah gebündelt und untereinander ausgetauscht werden: Laptops in Rollcontainern, Container für den Bereich Kunst mit Materialien für unterschiedliche Techniken, etc. Geräte und teure Materialien müssen nicht in jedem Klassenraum vorhanden sein.

·      Kompetenztransfer / personelle Ressourcen
Kompetenzen der pädagogischen MitarbeiterInnen im Team der kleinen Schule können sich gegenseitig ergänzen und als personelle Ressourcen ortsnah und schnell bereit stehen.

·      Zuverlässigkeit und Örtlichkeit
Umzüge von Klassen werden zukünftig weitgehend vermieden und finden nur noch statt, wenn sie das Raum- und Kooperationskonzept stützten. Insbesondere der Aufbau stufenspezifischer material- und anregungsreicher Lernräume wird gestützt.

Gestaltung der Lernumgebung

Im vom Programm Soziale Stadt geförderten Projekt „Gestaltete Lernumgebung“ werden bis Ende 2010 alle Klassen- und Arbeitsräume der Schule in einem partizipatorischen Vorgehen unter Einbeziehung aller Nutzer neu gestaltet und entsprechend umgebaut.

Das Projekt „Gestaltete Lernumgebungen“ flankiert das Raumkonzept auf mehreren Ebenen.

·      Gesundheit / Akustik
Sprache ist fundamental im Lernprozess. Verbesserung der Hörsamkeit nach akuteller DIN Norm im ganzen Haus.

·      Gesundheit / körperliche Abwechslung
Über differenziertes Mobiliar werden Angebote zur Abwechslung der Körperhaltung gemacht, um Ermüdung und Haltungsschäden vorzubeugen.

·      Ordnung / Überschaubarkeit
Es wird aufgeräumt, geordnet, ausgemistet. Leichte Einbauten, wie Podeste, helfen eine überschaubare Struktur zu erhalten. Reduzierung der Möbelvolumen schafft Platz.

·      Lernende Organisation Schule
Jenseits der pädagogischen Reflektion über die Gestaltung der Klassenzimmer wird das berufliche Selbstverständnis über die Nutzung, Benennung und Zuordnung von Fach- und Sonderräumen und der Flure reflektiert.

·      Individualisierung und Gemeinschaft
Die Balance zwischen Individualisierung und Gemeinschaft wird räumlich gespiegelt, z. B. durch den runden Montessoriteppich in der Mitte (Dialog)  und die Bildung von Nischen (Einzel- und Gruppenarbeit).

·      Identität
Der Aneignungsprozess des Hauses durch die Schulgemeinschaft wird durch den partizipatorischen Gestaltungsprozess, der von der Zielfindung bis zur Implementierung reicht, unterstützt. Alle Nutzer bauen mit.

·      Ästhetik
Leitbegriffe für die Gestaltung sind Attraktivität, Einfachheit und Freundlichkeit.

·      Montessoripädagogik
Die Arbeit nach Maria Montessori zielt auf individuelle Förderung, eingebettet in Überschaubarkeit und Verbindlichkeit. Zentrales Mittel dafür ist die Gestaltung der Lernumgebung mit ihren anregenden, meist dreidimensionalen Lernmaterialien und die Förderung einer Nomadenkultur, in der Kinder dem nächsten Lernschritt bei anderen Kindern begegnen, die ihrerseits Gelerntes durch Wiederholen festigen, in dem sie einem neugierigen Kind das Material erklären. Durch die Schwerpunktsetzung auf handlungsorientiertes Design wird der Arbeitsfluss in der täglichen Praxis unterstützt.

 

Information und Transparenz

  • Elternweb - das große ständig aktualisierte Infoportal der Schule
  • Schulwebdie offizielle Site der Nürtingen-Grundschule mit Informationen rund um die Schule, das Schülerhaus und die Schulstation
  • Elterninfo - Infobrief von Eltern für Eltern
  • Infobriefe der Schulleitung (Beispiel) an die MitarbeiterInnen
  • alltäglicher Austausch über Email und Emaillisten
  • Infotisch im Schulbüro 
  • persönliche Fächer der MitarbeiterInnen im Schulbüro

Leitideen: Transparenz und Offenheit 8 Kooperation 8 optimaler Informationsfluss 8 schriftliche Mitteilungen, um Raum für inhaltliche Arbeit in Konferenzen schaffen 8  Schutz persönlicher Daten