Wen kann ich fragen? Kontakt

Sekretariat: Frau Hoeder, Telefon 030.61784231, Montag und Mittwoch von 11.00 bis 13.00 Uhr
Schulleitung: Markus Schega & Susan Kayser, Telefon 030.61784232, Freitag um 13.00 Uhr offene Sprechstunde
Schüler*innenhaus (Hort): Michaela Pfeiffer, schuelerhaus@kottiberlin.de, Telefon 030.61784265, täglich während der Schulzeit
Schulsozialarbeit: Boris Gukelberger, boris.gukelberger@kottiberlin.de, Telefon 030.61784262, Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr

Wenn ich eine andere Sprache besser verstehe und spreche – Dolmetscher an der Schule

An der Schule soll jeder verstanden werden! Es gibt an unserer Schule viele Möglichkeiten Dolmetscher*innen zu Elternabenden, Sitzungen, Elterngesprächen einzuladen oder Protokolle, Infobriefe, Einladungen in verschiedene Sprachen übersetzen zu lassen. Bitte wenden Sie sich hierfür direkt an die Schulleitung.

Was ist Montessori-Pädagogik?

An der Schule wird auf Basis der Montessori-Pädagogik gearbeitet. Die Klassen 1–3 und 4–6 werden jeweils in Altersmischung, den jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (JÜL), unterrichtet. Die Montessori-Pädagogik wurde von Maria Montessori bereits seit 1906 entwickelt und bezeichnet eine Methodik, die oft kurz mit dem Kernsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ beschrieben wird. Kern der Lehre: die natürliche Freude der Kinder am Lernen zu fördern, schwierige Zusammenhänge kindgerecht zu gestalten und sinnlich begreifbar zu machen. Hierfür gibt es in jeder Klasse unter anderem sogenannte Montessori-Materialien (wie Perlen, Ketten …). Hinzu kommt viel Freiarbeit, in der die Kinder ihre Arbeit selbst auswählen können. Das heißt nicht, dass die Kinder nichts tun, sondern dass sie anders lernen, als viele Eltern es in ihrer Schulzeit erlebt haben. Kinder lernen mit Spaß und Neugierde, wenn man sie nur lässt und ihnen Anregungen bietet und sie unterstützt. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, daher sind Vergleiche mit anderen Kindern oft nicht hilfreich. Schauen Sie sich das Material gerne beim nächsten Elternabend an, kommen Sie zum Hospitieren vorbei und probieren Sie einmal selbst aus, wie die Kinder lernen. Und wenn Sie sich unsicher sind, ob und was Ihr Kind lernt: Sprechen Sie den*die Lehrer*in an und bitten um ein Gespräch. Dabei lassen sich offene Fragen fast immer klären.

Warum lernen die Kinder auch in den Fluren und auf dem Boden?

In der Schule lernen Kinder auf Sofas, auf Teppichen, an Hochtischen, auf Podesten, in Nischen und auch auf den Fluren: Kinder lernen am besten, wenn sie sich bewegen und eben nicht den ganzen Tag an einem Tisch ruhig sitzen müssen. Bewegung ist nicht nur gesund, zum Beispiel für die Wirbelsäule, sie fördert auch die Konzentration. Weil das so ist, wurde die Schule mit einem großen Projekt „gestaltete Lernumgebung“ (im Rahmen des Programms „soziale Stadt“ durch die EU finanziert) in viele „bewegte Klassenzimmer“ umgebaut. Und: Seit die Schule eine gestaltete Lernumgebung hat, ist die Zahl von Unfällen an der Schule deutlich zurückgegangen.

Was ist die gestaltete Lernumgebung (GLU)?

Alle Klassenzimmer und Gruppenräume, die Flure, die Bibliothek etc. im Hauptgebäude wurden in Bezug auf die Gebrauchsfunktionalität des Mobiliars und die Akustik überarbeitet. In der gesamten Schule wurden die Ideen zur Gestaltung gemeinsam mit den Kindern, den Lehrer*innen und den interessierten Eltern entwickelt und jeweils in einer gemeinsamen Bauwoche umgesetzt. Die ganze Schule wurde oder wird zur Lernlandschaft umgestaltet. Der Raum hat eine wichtige Bedeutung für erfolgreiches Lernen. Siehe auch: www.bauereignis.de

Kulturprojekte?

Um die Kinder bei der umfassenden Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und die Schulentwicklung voran zu bringen, finden an der Schule Kulturprojekte statt. Künstler*innen aus allen Kultursparten arbeiten dabei mit den Kindern und PädagogInnen zusammen. Regelmäßig gibt es Präsentationen, Aufführungen und Ausstellungen, die das Schulleben bereichern.

Was ist Schulsozialarbeit?

Die Schulsozialarbeit bietet Schüler*innen, Eltern/Erziehungsberechtigten, Angehörigen und Pädagog*innen Hilfe, Beratung und Unterstützung an. Ihr findet uns im Erdgeschoss des Orangenen Hauses. Wir arbeiten präventiv und versuchen durch verschiedene Projekte die Schüler*innen durch Selbstwirksamkeit zu stärken und zu begleiten. Unsere Schwerpunkte sind Prävention, Inklusion, Krisenintervention und Mediation. Mehr unter: www.nuertingen-grundschule.de/thema/schulleben/schulsozialarbeit/

Was ist der schulpsychologische Dienst?

Für alle Berliner Schulen gibt es zuständige Schulpsycholog*innen, an die sich auch Eltern mit Fragen und Problemen wenden können. Sie arbeiten in den schulpsychologischen Beratungszentren (SIBUZ) und bieten den Berliner Schulen, LehrerInnen sowie Eltern und Schüler*innen Unterstützung und Beratung bei schulbezogenen psychologischen Fragen und Problemen an. Das schulpsychologische Beratungszentrum Friedrichshain-Kreuzberg befindet sich hier: Fraenkelufer 18, 10999 Berlin, Tel. 616717811, E-Mail: 02sibuz@senbjf.berlin.de