Zukunft Bildung

Hat Bildung eine Zukunft? Bildung jetzt!

In diesem Bereich der Website wollen wir interessante Artikel zum Thema Bildungspolitik, Visionen für noch bessere Schulen, Ideen und Anregungen veröffentlichen. Und gleichfalls auf interessante Veranstaltungen zum Thema hinweisen.

Inhalte:

03/2017: Neue Schulen für Berlin: Neues Konzept der Berliner Lern- und Teamhäuser

Rund 30 Schulen wird Berlin in den nächsten Jahren aufgrund der steigenden Schülerzahlen neu bauen. Mit der Frage, wie Schulgebäude künftig gestaltet werden müssen, um die Anforderungen einer modernen Pädagogik und inklusiver Bildung zu erfüllen, hat sich eine interdisziplinäre Expertengruppe beschäftigt. In einem Abschlussbericht hat die Facharnbeitsgruppe Schulraumqualität ihre Empfehlungen formuliert: Ein zentraler Vorschlag ist, sich von der üblichen Raumstruktur einer "Flurschule" abzukehren. Stattdessen sollen Räume zu funktionalen Einheiten zusammengefasst und die Räume um ein Forum gruppiert, das Schulgebäude in sog. Compartments gegliedert werden.

Die neue Architektur der Schulgebäude soll u. a.

  • die intensive Zusammenarbeit der Pädagogen ermöglichen,
  • die individuelle Gestaltung der Lernprozesse in heterogenen Lerngemeinschaften unterstützen,
  • durch ihre Ästhetik und Funktionalität die Identifikation von allen am Schulleben Beteiligten mit ihrer Schule fördern,
  • allen Schülern, auch denen mit einer Behinderung, die volle Teilhabe an bestmöglicher Bildung gewährleisten.

Der Abschlussbericht ist hier einzusehen.

LEA-Beschluss vom 10.03.2017: Berlin Baut Bildung - Pädagogisch zeitgemäß - qualitätsvoll - nachhaltig - zukunftsweisend

Der Landeselternausschuss begrüßt die Empfehlungen der Facharbeitsgruppe Schulraumqualität (FAG-SRQ).

  • konsequent sich von den klassischen sogenannten Flurschulen des 19. und 20. Jahrhunderts zu verabschieden,
  • den Neubau von Schulen nach dem neuen Konzept der Berliner Lern- und Teamhäuser sowie
  • Schulen als integrale Bestandteile in lokalen Bildungsverbünden in den Stadtquartieren zu verstehen und zu konzipieren.

Der Landeselternausschuss fordert die Verantwortlichen, die Mitglieder des Abgeordnetenhauses, des Senats und der Bezirke und die Verwaltungen auf,

  1. die Facharbeitsgruppe Schulraumqualität (FAG SRQ) fortzuführen, die erlangte Expertise weiter zu nutzen, die Übertragbarkeit der vorliegenden Empfehlungen auf Bestandsschulen und Erweiterungen zu untersuchen sowie einen Schulbaubeirat einzusetzen,
  2. Haushaltsmittel für die professionelle Fortführung und Begleitung durch die FAG SRQ in angemessener Weise bereitzustellen,
  3. Informationsveranstaltungen in den Bezirken durchzuführen, um die interessierte Öffentlichkeit und die BVV über den Paradigmenwechsel zu informieren und einzubeziehen,
  4. den Landeselternausschuss als Experten zu Anhörungen in Bildungsausschuss und Hauptausschuss einzuladen,
  5. die FAG-SRQ Empfehlungen ab sofort zur Basis von Planungen und Bau neuer Schulgebäude zu machen und damit das vorhandene Musterraumprogramm für Schulneubauten zu ersetzen,
  6. die hierfür erforderlichen Mittel umgehend und ausreichend bereitzustellen, auch den Kostenaufwuchs gegenüber bisherigen Ansätzen für Schulneubauten sicherzustellen,
  7. keine Denkverbote im Hinblick auf die Bestandsbauten sich aufzulegen: bei umfassenden Sanierungsmaßnahmen von bestehenden Schulgebäuden die FAG-SRQ Empfehlungen regelhaft als Maßstab zugrunde zu legen und soweit möglich zu berücksichtigen,
  8. den Bestandsschulen, die aufgrund wachsender Stadt mehr Schüler_innen als bisher aufgenommen haben oder zukünftig aufnehmen und damit eine Raumverknappung hinnehmen müssen, umgehend alle aus Sicht der Schule erforderlichen Unterstützungen zukommen zu lassen. Dazu gehört es, z. B. kleinere Umbaumaßnahmen, Wanddurchbrüche, akustische Ertüchtigungen und Verbesserungen der Ausstattungen in Innen- und Außenräumen schnell und unkompliziert zu ermöglichen. Dazu gehört es auch, dem durch räumliche Enge entstehenden Stress für Schüler_innen und Pädagog_innen durch geeignete Maßnahmen und Verstärkung personeller Kapazitäten entgegen zu wirken,
  9. den Bezirken umgehend und unkompliziert Extra-Mittel (für Baumaßnahmen und Personal) bereitzustellen, um die unter 8. genannten erforderlichen Unterstützungen zu gewährleisten und damit dem Verlust von Schulqualität entgegen zu wirken,
  10. die modularen Ergänzungsbauten (MEB) grundlegend zu überarbeiten und soweit möglich an die FAG-SRQ Empfehlungen anzupassen,
  11. die räumliche Ausstattung mindestens entsprechend der SRQ-Empfehlungen und anhand von Beteiligungsverfahren den heutigen pädagogischen Konzepten und individuellen Erfordernissen der Schule anzupassen.

19.06.16

Resulotion zur Inklusiven Schule 2016

Am 9.6.2016 wurde auf dem "Gipfeltreffen der Berliner Elternschaft 2.0" eine Resulotion zur Inklusiven Schule 2016 verabschiedet. Damit soll ein Beitrag zur Verbesserung bei der Umsetzung inklusiver Schule im Land Berlin geleistet werden.
Es besteht die Möglichkeit durch Unterschrift oder per email diese Resulotion zu unterstützen.
Unterstützung bitte per Email.
Auszug: Was erwarten Eltern von der „Inklusiven Schule“ - Präambel:

  1.  Alle Schüler*innen in ihrer Vielfalt gehen in eine Schule ihrer Wahl!
  2. Sie erhalten dort ihrem Potential entsprechend eine optimale Förderung, strukturelle und individuelle Unterstützungsleistungen - ohne Ressourcen- und Finanzierungsvorbehalte!
  3. Die Schüler*innen, ihre individuellen Bedürfnisse und ihre Entwicklung sowie das Lernverständnis stehen im Mittelpunkt - nicht das System!
  4. Das Grund- und Menschenrecht aller Schüler*innen auf individuell höchstmögliche schulische, vorschulische und nachschulische Bildung ist selbstverständlich zu gewährleisten, ohne jedwede Benachteiligung und Diskriminierung!

Hinweise oder Änderungswünsche zu den 10 Punkten der Resulotion können noch unter Punkt 10. "Mir ist noch wichtig" angegeben werden. Dafür bitte direkt an Günter Peiritsch Email wenden. Interesse an Diskussionen zum Thema Zukunft Bildung? Dann einfach mal in diese Rubrik schauen.

25.05.16

Das Bildungspaket: Mitmachen bildet

Damit auch Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen überall mitmachen können, gibt es das Bildungspaket. Die Leistungen umfassen Zuschüsse zum Mittagessen in Schule oder Kita, zum Schulbedarf und zu den Fahrtkosten für den Weg zur Schule und zum Freizeitort.

Wenn Schülerinnen und Schüler zum Erreichen ihres Lernziels eine Förderung außerhalb der Schule benötigen, profitieren sie ebenfalls vom Bildungspaket. Und sie können im Sportverein, in der Musikschule oder bei kulturellen Aktivitäten mitmachen und bei Ausflügen und Fahrten der Schule oder der Kita dabei sein.

Für mehr Infos gibt es eine interesante Broschüre, hier klicken für die Weiterleitung.

01.05.16

Initiative "Qualität im Ganztag"

Kinder brauchen gute Ganztagsgrundschulen

Immer mehr Berliner Kinder verbringen ganze Tage an ihren Grundschulen. Sie alle haben ein Recht auf ganztägige Bildung, Erziehung und Betreuung. Sie haben ein Recht auf eine gute Schule.

Dafür haben seit 10 Jahren alle Berliner Grundschulen, in offener oder gebundener Form, Verantwortung übernommen. Damit gute ganztägige Pädagogik gelingen kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Davon ist die Realität oft meilenweit entfernt.

Das »Berliner Bündnis Qualität im Ganztag« fordert eine Öffnung des Zugangs und eine bessere Ausstattung der Ganztagsgrundschulen – JETZT !

Mehr Infos auf der Website der Ini.

01.01.16

Ganztagsgrundschulen in Berlin - Gute Orte für Kinder?

Immer mehr Kinder verbringen lange Tage an und in Berliner Grundschulen.  Aber sind die Berliner Grundschulen auch ausreichend dafür vorbereitet, für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren ein ganztägig "guter Ort" zu sein? Spielt die Ganztagsbetreuung in der Diskussion um Schulqualität eine angemessene Rolle? Wie entwickeln sich die Ressourcen, die den Berliner Grundschulen zur Verfügung stehen.

Eine Inititive aus Berlin untersucht diese Fragen, mehr Infos auf ihrer Website.

30.06.15

Pilotprojekt: „Elternmitwirkung - Wie können sich Eltern gezielt in der Schule einbringen?“

In Kooperation Arbeitskreis Neue Erziehung e.V., Landesverband Schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg e.V. und uns als LEA ist zusammen mit Ruby Mattig-Krone ein Projekt entstanden. Die Fragestellung ist, wie es gelingen kann, mehr Eltern für die Mitwirkung in der Schule für die Elterngremien, den Förderverein und andere Projekte, z. B. Arbeitsgemeinschaften etc. zu begeistern und zu gewinnen. Versucht wird ein Ansatz über die Eltern(vertreter_innen) der Schulen. Hierzu soll es eine Pilotveranstaltung geben. Zielgruppe sind Eltern der 1. Klassen.

Wann:Mittwoch, 08. Juli 2015, 16:30 bis 18:30 Uhr
Wo:Arbeitskreis Neue Erziehung, Hasenheide 54, 10967 Berlin
Referentin: Frau Mattig-Krone (Qualitätsbeauftragte für Schulen bei der Bildungssenatorin Sandra Scheeres)

Die Veranstaltung ist kostenlos. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

13.03.15

Fragebogen - Wie wird in Deutschland gelernt?

Für ihre Doktorarbeit erforscht Tina Pickert M.A., M.A. von der Ludwig-Maximilians-Universität, München die Lerngewohnheiten von Kindern in Deutschland. Ziel ist es, die Lernbedingungen unserer Kinder zu erfassen und zu verbessern. Sie bittet uns diesen Online-Fragebogen auszufüllen, wenn wir ein Schulkind (1.-13. Klasse) haben. Wir würden ihr damit sehr weiterhelfen. Die Daten werden streng vertraulich behandelt und nur zur Auswertung für dieses Dissertationsprojekt verwendet.

Das ist der Link zur Umfrage.

 

30. APRIL 2015 - 8. MINT-TAG

Um das komplette Programm zu lesen: bitte hier klicken.

08.10.14: Forum Inklusion III

Der von Bildungssenatorin Sandra Scheeres berufene Fachbeirat Inklusion unter Vorsitz von Sybille Volkholz wird am 8. Oktober von 16:00 bis 20:00 Uhr ein erstes Forum veranstalten.
Das Forum Inklusion findet statt im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und wird in Anlehnung an die Tradition der im Oktober 2012 und im Januar 2013 veranstalteten Foren des Beirats "Inklusive Schule in Berlin" wieder als Arbeitstagung gestaltet. Neben dem Plenum wird es in Workshops die Möglichkeit geben, sich über den Stand der Arbeit des Fachbeirats Inklusion bei der Begleitung der Umsetzung der Inklusiven Schule in Berlin "aus erster Hand" zu informieren, sich auszutauschen und den Prozess konstruktiv mit Ihrer Expertise zu unterstützen. Bitte merken Sie deshalb diesen Termin unbedingt vor: · 8. Oktober 2014 von 16:00 bis 20:00 Uhr · Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung e.V., 10117 Berlin, Schumannstraße 8

Zukunft Bildung: 08.10.14 Bildungskonferenz. Bildungspartnerschaften – ein Gewinn für alle!

Bildungskonferenz am 8. Oktober 2014, in der Zeit von 9.00 bis 16:00 Uhr, im Tagungszentrum Alte Feuerwache e.V., Axel-Springer-Straße 40-41, 10969 Berlin
Seit 2013 arbeitet das Bildungsnetzwerk "Südliche Friedrichstadt" im Rahmen der Zukunftsinitiative Stadtteil - Initiative Aktionsräume plus auf verschiedenen Ebenen daran, die Bildungspartnerschaften zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften in den Bildungsinstitutionen zu stärken. Ausgehend von dem Wissen, dass Eltern wichtige Experten für die Lebenssituation ihrer Kinder sind - wurden verschiedenen Projekte zur bildungspartnerschaftlichen Zusammenarbeit  in den Bildungsinstitutionen entwickelt und erprobt. Die in der Bezirksregion 1 vorhandenen vielfältigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Eltern bildeten dafür die Grundlage.
Neben spannenden Einblicken in wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Gelingensbedingungen guter Praxis wird es im Rahmen der Bildungskonferenz auch die Möglichkeit geben, sich in Workshops Inspirationen und Anregungen zu holen und mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Austausch zu treten.
Alle Fachkräfte und interessierte Eltern sind herzlich eingeladen - natürlich auch aus anderen Bezirken oder Städten. Hier gibt es das Tagungsprogramm und das Anmeldungsformular. Und mehr aus der Rubrik "Zukunft Bildung" gibt es hier.

09.06.14

Tagesspiegel über Kooperationen Kreuzberger Schulen

Kreuzberger Schulen kämpfen für Vielfalt: Zwischen Nachbarschulen gibt es oft mehr Konkurrenz als Kontakt. Grundschulen in Kreuzberg wollen das ändern und bringen Schüler*innen aus unterschiedlichen Familien und Bildungswelten zusammen. Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.

05.06.14

Bundeselternrat fordert bessere Feedback-Kultur an Schulen

Der Bundeselternrates stellt bedauernd fest, dass die überwiegende Anzahl der Schulen die effektive Form der Qualitätsverbesserung durch eine gute Feedback-Kultur nicht nutzt. Die Forderungen stehen hier in der Resolution. Mehr Diskussionen zum Thema gute Schulen in unsere Rubrik Zukunft Bildung.

22.05.14

Buchtipp "Was soll aus diesem Kind nur werden?" von Holm Schneider

„Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ Vielen Eltern hat diese Frage schon schlaflose Nächte bereitet. Manchen gleich auf der Entbindungsstation – nach dem zweiten Blick auf ihr Baby ...
Auch den Eltern der sieben jungen Menschen, deren Lebenswege Holm Schneider in diesem Buch vorstellt, ging es so, denn ihre Kinder haben eins gemeinsam: das dritte Chromosom 21 in ihren Zellen. Heute sind die sieben erwachsen. Und die Sorge um ihre berufliche Zukunft, um einen Platz in unserer Gesellschaft, bringt ihre Eltern nicht mehr um den Schlaf.
Sieben Lebensläufe, die zeigen, dass Inklusion auf Dauer möglich ist – nicht immer, aber immer öfter.

Schneider, Holm: "Was soll aus diesem Kind bloß werden?".
7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom
Inklusion am Arbeitsplatz? Nicht immer, aber immer öfter.
Neufeld Verlag, ISBN 978-3-86256-047-9, 14,90 €

"Chancenungleichheit: Welche Chance hat ein Kind in Deutschland?"

Artikel im Tagesspiegel vom 03.03.14 "Jeder kann alles werden – wenn er will. So sollte es eigentlich sein. Tatsächlich aber wirken zig Faktoren auf ein Kind ein, die seinen Weg beeinflussen. In kaum einem anderen westlichen Land hängen der Bildungsabschluss und die berufliche Position so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland.(....Fortsetzung hier)."

21.02.14

taz "Integration im Gentrifizierungs-Kiez Deutsch-Türkisch für Anfänger"

"Eine Gruppe Akademiker schickt ihre Kinder auf eine Brennpunktschule. Sie engagieren sich. Und die Migranteneltern reagieren." taz vom 22.02.2014

19.02.14

Aktuell: Thema Bildung und Familie in der Presse

Geballter Lesestoff zum Thema Bildung und Familie gefällig? Hier die aktuelle Presseschau von berlin-familie.de  Mehr interessante Infos zum Thema in unserer Rubrik Zukunft Bildung.

06.02.14

Aufruf für eine Schulreform

Unter www.schul-gerecht.de werden UnterstützerInnen für eine Petition gesucht, deren Ziel bessere Schulen sind. "Wir fordern konkrete Veränderungen vor Ort. Für eine Verbesserung der Schulqualität! Um unsere Kinder zu unterstützen in der Entwicklung zu kritischen, selbständigen und zivilcouragierten Persönlichkeiten, die nicht nur Wissen „wissen“, sondern entsprechend ihrer Fähigkeiten die Kenntnisse auch anwenden können."

22.10.13: Gesprächsrunde über Bildungssegregation an Schulen

Gesprächsrunde über Bildungssegregation an Schulen (Einladung hier) im Nachbarschaftshaus, Urbanstraße 21, 10961 Berlin am 22.10. um 19 Uhr mit:

  • Birgit zur Nieden, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialwissenschaften HU Berlin Riza Baran, Berufsschullehrer a.D., ehrenamtlich tätig u.a. beim Migrationsrat Berlin Brandenburg
  • Simon Morris-Lange, Leiter des Forschungsprojekts "Bildungssegregation", Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration
  • Susann Worschech, Elterninitiative "Kiezschule für alle" Neukölln
  • Elfi Witten & Sunny Akpan, Modellprojekt "Freie Bürgerschule Wedding

22.10.13

Bildungsmonitor 2013: Sachsen liegt vorn - und Berlin hinten

Alljährlich untersucht der Bildungsmonitor den Erfolg von Deutschlands Schulen aus Sicht der Wirtschaft. Die Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellt, soll die Bildungssysteme auf die Frage hin abklopfen, inwieweit sie zum Wirtschaftswachstum beitragen. Die detaillierten Ergebnisse gibt es hier.

11.10.13

Interessante Zeitschrift für Inklusion online

Die Zeitschrift für Inklusion kann auch online gelesen werden. In der AusgabeNr. 2/2013 werden Themen wie Ganztagsschulentwicklung auf der Basis des Index für Inklusion, der neue Index für Inklusion, Inklusion und Lernen etc. behandelt.

02.10.13

Provokante Thesen eines Berliner Schulleiters

"Der Schulleiter der begehrten Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule Jens Großpietsch über Lehrer, die falsch in ihrem Beruf sind, Offenheit im Kollegium und zu viele Sitzungen außerhalb der Schule." Berliner Zeitung vom 22.09.13

30.09.13

Bayerische Schüler lesen & rechnen besser als Berliner. Warum?

Interessanter Artikel in DIE ZEIT: Eine Forschungsreise zu Schulen in Berlin und München, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Mehr zum Thema in unserer Rubrik Zukunft Bildung.

Sportunterricht: "Normal ist, wenn Mädchen Fußball spielen ...

...und Jungs tanzen" aus: DIE ZEIT vom 04.09.13: "Die Turnhalle ist kein Kasernenhof mehr, sagt der Sportlehrerausbilder Günter Stibbe. Er erklärt, wie moderner Sportunterricht aussehen soll und warum er so oft ausfällt."

FAZ: Die neue Klassengesellschaft Gleiche Chancen?

Aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 04.08.13: "Wir leben in einer neuen Klassengesellschaft: Je stärker die Mittelschicht ihre Kinder fördert, um so mehr wird die Unterschicht abgehängt. Ist das nun ein moralisches oder ein politisches Problem?" Den Artikel von Lisa Herzog gibt es komplett hier zu lesen.

ZEIT vom 14.07.13: Die Straße der Ungerechtigkeit - Die geteilte Straße

"Victor und Ercan wohnen in Berlin nur wenige Schritte voneinander entfernt – doch Victor wird einmal studieren, Ercan um eine Ausbildung kämpfen. Wie viele Kinder in Deutschland trennt sie eine fast unüberwindbare Bildungskluft." Von Julia Friedrichs, erschienen in DIE ZEIT vom 14.07.13. Hier kann der ganze Artikel nachgelesen werden.

01.08.13

Sandra Scheeres: Schülerzahlen steigen - Neubauten nötig

"Die Gesamtschülerzahl in Berlin erstmals seit 1997 an, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag bekannt gab. Demnach wird es an allen öffentlichen Schulen 2013/14 rund 330 000 Schüler geben, 3800 mehr als im Vorjahr. Da diese Tendenz anhält, wird in dieser Legislaturperiode soviel gebaut wie seit langem nicht mehr: Für eine Vielzahl neuer Schulbauten hat die Bildungsverwaltung Investitionen von 580 Millionen Euro bis 2017 vorgesehen – „220 Millionen mehr als in der Legislatur zuvor“, wie Scheeres hervorhob." Siehe Tagesspiegel vom 02.08.2013.

01.08.13

Grüne: Kinder aus Kooperations-Kitas sollen bevorzugt werden

"Die Kitapflicht ist zum Streitthema im Wahlkampf geworden. Die SPD ist dafür, die CDU ist dagegen. Die Grünen hingegen kommen mit einen ganz eigenen Vorschlag: In welche Grundschule das Kind geht, soll von der Kita, nicht dem Wohnort abhängen." Siehe Tagesspiegel vom 02.08.2013
Mehr Infos zum Thema Kooperationen mit Kitas gibt es auch hier.

10.04.13

Wie arbeiten Schulen gut mit Eltern?

Wie gelingt Elternarbeit? Die neue Broschüre der Vodafone-Stiftung will aufzeigen wie Eltern besser in Schulen eingebunden werden können und die Bildungschancen für alle Kinder verbessert werden. Bildung braucht ein gutes Miteinander von Schule und Eltern.

Arbeitsmaterial der Senatsverwaltung: Was ist eine gute Schule?

Das interessiert auch Eltern: Was ist eine gute Schule und wie wird eine Schule besser? Die Seantsverwaltung hat zu diesen Fragen eine Kartei „Gute Schule“ erarbeitet, eine Sammlung von Praxishilfen. Sie gibt Anregungen zu Fragen der Lernentwicklung, zur Entwicklung und Verbesserung des Schulklimas, zum großen Feld der individuellen Förderung, zu zusätzlichen Lernangeboten, zur
Öffnung der Schule in das Umfeld, zum Umgang mit Eltern, aber auch zum Umgang mit Ausgrenzung, zu kultureller Vielfalt und vielem mehr. Die Sentasvterwaltung lädt dazu ein die Kartei zu ergänzen. Im Internet können Themen für weitere Karteikarte angemeldet werden.

29.06.13

Reinhard Kahl: "Lernen heißt Flammen entzünden"

Reinhard Kahl in der taz vom 22.06.13: "Plädoyer für eine aufrichtige Schule, die Kinder weder beschämt noch sie zum Bluffen verführt. (...) Lernen heißt nicht, Fässer zu füllen, sondern Flammen zu entzünden."

29.06.13

Schulen fehlt mathematisch-naturwissenschaftliches Denken

Die taz zum Thema: "Weder herrscht mathematisch-naturwissenschaftliches Denken an Schulen noch gibt es genug Lehrer." Siehe auch Rubrik Zukunft Bildung.

11.03.13

Lernerfolg Rhythm is it – auch in Mathe

Für das erfolgreiche Lernen braucht es den angemessenen Takt, sagen Hirnforscher. Doch die Schule stopft alles in unverdauliche Einheiten. Wie lernt sich Mathe am besten? Die Berliner Zeitung untersucht das Thema. Mehr zum Thema Zukunft Bildung gibt es hier.

23./24.02.13: taz zu Inklusion an Kreuzberger Schulen

Spitzenreiter im Aussortieren:  Wann gelten SchülerInnen in Deutschland als normal und was passiert mit denen, die aus der Reihe fallen? Interessanter taz- Artikel zur Inklusionsdebatte.

15.01.13

Kinder verlernen Bewegung - Schulsport katastrophal

Ein Artikel der Frankfurter Rundschau vom 16.01.13 widmet sich dem Sportunterricht an Schulen. Ergebnis: "Die Entwicklung ist seit Jahren alarmierend. Viele heutige Kinder und Jugendliche sind zu dick, zu faul, der Kampf gegen Fernsehen und Playstation scheint verloren. Der Schulsport allerdings wird stiefmütterlich behandelt. An Grundschulen werden 50 Prozent des Sportunterrichts nicht von ausgebildeten Sportlehrern gehalten wird."

Bildungsforscher Hattie: LehrerInnen entscheiden über guten Unterricht

"Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat in einer Studie mit 250 Millionen Schüler, untersucht, was guten Unterricht ausmacht. Die größte Sprengkraft liegt in seinen Erkenntnissen. Die größten Unterschiede im Lernzuwachs zeigen sich nicht zwischen Schulen, sondern zwischen einzelnen Klassen, und das bedeutet: zwischen einzelnen Lehrern. Was Schüler lernen, bestimmt der einzelne Pädagoge. Alle anderen Einflussfaktoren - die materiellen Rahmenbedingungen, die Schulform oder spezielle Lehrmethoden - sind dagegen zweitrangig. Es kommt vor allem auf den guten Lehrer an." Mehr zu der Studie in DIE ZEIT vom 14.01.13

20.09.12

Skandal Schule: Macht Lernen dumm?

Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht fragte in seiner Sendung "Precht" den Neurobiologe, Hirnforscher und Bildungskritiker Gerald Hüther: Was taugt unser Bildungssystem? Die Schule, wie wir sie kennen, ist am Ende – sagt er. Der Beitrag findet sich hier.

13.09.12

Berliner Zeitung: "Noten hindern Kinder am Lernen"

Eine neue Form der Leistungsbewertung wird gebraucht, sagt der Psychologe und Bildungsforscher Georg Lind. Lehrinhalte und persönliche Leistungen der Schüler geraten durch Schulnoten in den Hintergrund. "Schüler werden regelrecht süchtig nach der Bestätigung von außen. Sie sollten aber stattdessen lernen, sich auf den Inhalt zu konzentrieren und die eigene Leistung selbst einzuschätzen. Noten hindern Kinder am Lernen. Sie messen die Kinder nicht an Lernzielen, sondern am Klassendurchschnitt." so Georg Lind. Das interessante Interview findet sich hier.

29.08.12

Gemeinschaftsschulen: Zusammen lernen bringt alle voran

Vor vier Jahren startete Berlin das Pilotprojekt Gemeinschaftsschulen. Jetzt belegt eine neue Studie: Diese Schulform ist sehr erfolgreich. Mehr dazu im Tagesspiegel vom 29.08.2012.

20.05.12

Schlechte Schulen einfach schließen?

Jens Großpietsch, Rektor an der Moabiter Heinrich-von-Stephan-Schule, hat ves geschafft: Aus einer Hauptschule mit nur 7 Anmeldungen eine übernachgefragte Sekundarschule (220 Anmeldungen für 104 Plätze). Wie geht das? Seine These "Schlechte Schulen sollte man schließen". Das interessante Interview findet sich im Tagesspiegel vom 15.05.2012.

16.04.12

Ringvorlesung "Schulentwicklung" an der FU Berlin

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Infos www.ewi-psy.fu-berlin.de/news/ringvorlesung_schulentwicklung.html

23.03.12

Wer trägt die Verantwortung für Bildungserfolge?

Wer ist für den schulischen Erfolg oder Misserfolg der Kinder maßgeblich? Die Eltern oder die Schule? Und wieso stellt sich die diese Frage überhaupt? Artikel aus "MIGAZIN" (Migration in Germany).

13.03.12

Zukunft Bildung: Aktuelle Zeitungsartikel zur Chancengleichheit an Schulen

In den letzten Tagen sind zahlreiche Artikel zum Thema Chancengleichheit an Schulen erschienen. Anlass war die Veröffentlichung des "Chancenspiegels"der Universität Dortmund und der Bertelsmann-Stiftung am 12.03.12, der die Schulsysteme der Bundesländer hinsichtlich Chancengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit vergleicht. Konkrete Daten für Berlin gibt es hier.

- Chancen im deutschen Bildungssystem „Du und Medizin studieren? Niemals!“ taz vom 13.03.2012

- Bildungsforscher über Schulsysteme„Erhebliche Unterschiede“: Bildungsforscher Wilfried Bos über vergleichbare Schulsysteme, Chancengerechtigkeit und Bildungsföderalismus als Experimentierfeld. taz vom 12.03.2012

- Chancengleichheit in Schulen: Leistung und Fairness. Eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung entdeckt, dass deutsche Schulen kreuzungerecht sind. Besonders ungerecht: Bildungserfolg ist von der Herkunft abhängig. taz vom 11.03.2012

http://www.taz.de/Chancengleichheit-in-Schulen/!89423/

- Bildung in Berlin: Gute Chancen, schlechte Leistung. Berlins Schulsystem schneidet im Ländervergleich eher mäßig ab. Defizite gibt es bei der Lesekompetenz. Auch die Zahl der Schulabbrecher und Sitzenbleiber ist höher als im Bundesdurchschnitt. Tagesspiegel vom 13.03.2012

- Land der Bildungsabsteiger: Es bleibt dabei: Auch gut zehn Jahre nach dem Pisa-Schock haben es Kinder aus armen und zugewanderten Familien schwer in Deutschland. Der Chancenspiegel zeigt: „Durchlässigkeit“ gibt es vor allem nach unten. Berliner Zeitung vom 13.03.2012

- Rufe nach mehr Bildungsgerechtigkeit, Berliner Zeitung vom 12.03.2012

 

 

 

07.03.12

Neue Studie: "Faule Jungs: Lernen gilt als uncool"

"Warum bekommen Jungen schlechtere Schulnoten als Mädchen? WZB-Forscher Marcel Helbig sieht gesellschaftliche Rollenbilder als Ursache für das bekannte Geschlechtergefälle im Zeugnisheft an. Jungen halten sich in stärkerem Maße als Mädchen für natürlich begabt und strengen sich weniger an - mit negativen Folgen für die Noten." Mehr Infos hier www.wzb.eu/de/news/faule-jungs-lernen-gilt-als-uncool

18.01.12

Albrecht-Dürer-Gymnasium arbeitet mit Dalton-Pädagogik

Dass es auch Gymnasien gibt, die mit neueren Pädagogikkonzepten arbeiten, beweist das Albrecht-Dürer-Gymnasium in Neukölln:  Für zwei Unterrichtsstunden täglich entscheiden die Kinder selbst, in welchem Fach sie lernen wollen, wieviel Zeit sie dafür einplanen und welcher LehrerInnen sie dabei begleitet. So lernen sie selbständiges Arbeiten, handeln eigenverantwortlich und verfolgen selbstgesteckte Ziele. Mehr Infos dazu gibt es:
- auf der Website der Schule
im Flyer der Schule
- ein Interview mit dem Schulleiter findet sich im Tagesspiegel

07.01.12

Geschlechterstereotypen: Auch Mädchen können Mathe

Hartnäckig hält sich der Mythos, Jungen seien für das Fach von Natur aus begabter. Doch das stimmt nicht, zeigt eine Studie. 
http://www.tagesspiegel.de/wissen/geschlechterstereotypen-auch-maedchen-koennen-mathe/6024392.html

13.12.11

Studie: Gute Bildung ist für Eltern wichtig - angestrebte Abschlüsse sind jedoch "klar schichtbezogen"

Eltern in Deutschland sind sich einig: Eine gute Bildung ist die entscheidende Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ihrer Kinder. Das ergab eine neue Studie die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland durchgeführt hat. Gezweifelt wird nicht nur an der Chancengleichheit von Kindern mit Migrationshintergrund. "Diese enge Korrelation zwischen der Bildung der Eltern und dem Bildungsweg der Kinder ist im internationalen Vergleich ungewöhnlich und unbefriedigend, belegt sie doch, dass Bildung in Deutschland in hohem Maße gleichsam 'vererbt' wird", kommentiert Prof. Dr. Renate Köcher, Leiterin des Instituts für Demoskopie Allensbach. Die Studie ist unter www.vodafone-stiftung.de abrufbar.http://berlin-familie.de/politik-und-gesellschaft/1142-allensbach-bildungsstudie.html

03.12.11

Eltern plädieren für Ganztagsschulen & integrativen Unterricht

Rund zwei Drittel der Eltern in Deutschland sprechen sich für Ganztagsangebote an den Schulen aus. Ebenso viele befürworten einen gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht-behinderte Kinder. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung zur Schule der Zukunft hervor, die vom Institut Infratest dimap durchgeführt wurde.

63 Prozent der Eltern in Deutschland wünschen sich die Schule als Ganztagsschule. Recht deutliche Unterschiede gibt es dabei im West-Ost-Vergleich: In den neuen Bundesländern sprechen sich insgesamt 73 Prozent für Ganztagsangebote aus, in den alten Bundesländern sind es 60 Prozent. Während von den Eltern mit hohem Schulabschluss 65 Prozent Ganztagsangebote befürworten und von den Eltern mit mittlerem Schulabschluss sogar 70 Prozent dafür sind, bevorzugt von den Eltern mit niedrigem Schulabschluss nur knapp die Hälfte diese Angebote.

"Die Schule der Zukunft ist in Deutschland die Ganztagsschule", sagt Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Er plädiert für den schrittweisen Ausbau insbesondere von gebundenen Ganztagsschulen, in denen sich den ganzen Tag über Unterricht, Ruhe- und Freizeitphasen abwechseln. „Solche hochwertigen Ganztagsschulen bieten den besten Rahmen für individuelle Förderung und sind der entscheidende Hebel für bessere Qualität und mehr Chancengerechtigkeit im Schulsystem.“

Die große Mehrheit der Eltern ist auch für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern. Dabei spielt die Parteizugehörigkeit der Befragten eine eher untergeordnete Rolle: Besonders stark befürworten die Anhänger von B90/Die Grünen das gemeinsame Lernen (71 Prozent), aber auch 61 Prozent der Anhänger von CDU/CSU unterstützen es. Von den Eltern mit Migrationshintergrund stimmen nur 55 Prozent für das gemeinsame Lernen, bei den Eltern von Grundschülern sind es 60 Prozent.

"Das gemeinsame Lernen behinderter und nicht-behinderter Schüler ist nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, die Deutschland durch die Ratifizierung der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen eingegangen ist – es kann und muss auch ein Schlüssel für die flächendeckende Einführung individueller Förderung der Schüler sein", betont Dräger. „Auf den jeweiligen Stärken aufbauen und das einzelne Kind in den Mittelpunkt stellen, ist die Basis für guten Unterricht.“

86 Prozent der Eltern wünschen sich zur besseren individuellen Förderung ihrer Kinder Schulsozialarbeiter oder Schulpsychologen an jeder Schule. Arbeitslose Eltern befürworten eine solche Unterstützung des Lehrpersonals sogar fast ausnahmslos (97 Prozent).

Weitere Informationen: http://www.bertelsmann-stiftung.de.

 

07.12.11: spricht Dr. Katja Gramelt über "Der Anti-Bias Ansatz: Zur Chancengleichheit in Bildungskontexten und den damit verbundenen Herausforderungen für Pädagoginnen und Pädagogen"

EINLADUNG: RINGVORLESUNG "GLEICHBERECHTIGUNG UND ANERKENNUNG VON DIFFERENZ", 23./30. NOVEMBER UND 7. DEZEMBER 2011, BERLIN
Die nächsten Themen der Ringvorlesung "Gleichberechtigung und Anerkennung von Differenz", einer Kooperation des European Master in Childhood Studies and Children's Rights (EMCR) mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte: Am 23. November spricht Prof. Dr. Manfred Liebel über "Age-Based Discrimination: Ein Thema für jung und alt". Am 30. November referieren Camilla Nygren und Dr. Juliane Kippenberg über "Reflecting Good Practices and Experiences from NGO-Projects about Non-Discrimination" (in englischer Sprache). Am 7. Dezember spricht Dr. Katja Gramelt über "Der Anti-Bias Ansatz: Zur Chancengleichheit in Bildungskontexten und den damit verbundenen Herausforderungen für Pädagoginnen und Pädagogen". Die Vorlesungen finden in der Freien Universität Berlin statt.
Weitere Informationen und Termine zur Ringvorlesung (Link: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/index.php?id=55 )

06.06.11

Zugeständnisse: Eltern ringen Rot-Rot mehr Hortplätze ab

Die rot-rote Koalition will sich mit den Initiatoren des Volksbegehrens für Schulhorte einigen. Am Mittwoch treffen sich Fachpolitiker, Fraktionsspitzen und Vertreter der Initiative und zu Verhandlungen. Als Lösung zeichnet sich ein Stufenmodell ab.

Mehr Infos in den Zeitungsartikeln von taz und Tagesspiegel, hier die links:

http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/schluss-mit-schluesselkindern/

http://www.tagesspiegel.de/berlin/eltern-ringen-rot-rot-mehr-hortplaetze-ab/4254354.html

24.03.11

Seminarreihe für Elternvertreter/innen türkischer Herkunft

Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat in Kooperation mit der Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland, dem Bundesverband Türkischer Studierendenvereine und dem Bund der Türkischen Lehrervereine in Deutschland im März 2009 Projekt MOQA (Motivieren, Qualifizieren, Aktivieren von Eltern türkischer Herkunft) zur Förderung der Partizipation der Eltern türkischer Herkunft in Bildungseinrichtungen gestartet. Es werden Elternseminare organisiert, auf denen interessierte Eltern in Seminaren über das Schul- und Bildungssystem und über ihre Rechte und Pflichten als Eltern informiert werden. Darüber hinaus werden besonders interessierte Eltern zu Bildungsbotschafter/innen ausgebildet. Mehr Infos hier: www.moqa-tgd.de

24.02.11

Elterninitiative fordert: Zurück zu 13 Schuljahren an Gymnasien

Die Verkürzung der Regelschulzeit an Gymnasien verlangt den Schülern in den Augen vieler Eltern zu viel ab. Eine Initiative hat nun eine Petition veröffentlicht: Der Senat soll das 13. Schuljahr wieder einführen. Mehr Infos zum Thema: Artikel im Berliner Tagesspiegel; Artikel in der Berliner Zeitung; Online-Petition

11.01.11

Schulessen in Berlin Appetit mangelhaft

Trotz langer Tage essen nur wenige Jugendliche in den schuleigenen Mensen warm zu Mittag. Eltern und Lehrer machen mangelnde Qualität und hohe Preise verantwortlich. Ein Artikel im Tagesspiegel geht dem Thema nach.

11.01.11

Mütter lernen für ihre Kinder: Projekt an der Galilei-Grundschule in Kreuzberg

An einer Kreuzberger Grundschule drücken türkische Eltern die Schulbank. Ihr Ziel: Die Sprachentwicklung in der Familie fördern und zu lernen, wie sie ihren Nachwuchs besser fördern können. Während ihre Kinder in den benachbarten Klassenräumen im Unterricht sitzen, drücken in der Galilei-Grundschule einmal pro Woche auch einige der Mütter die Schulbank. Mehr Infos in einem Zeitungsartikel der Berliner Zeitung hier.

18.11.10

Konferenz: Vom multikulturellen Klassenzimmer zum multikulturellen Lehrerzimmer

Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund gelten als große Hoffnungsträger der Schulpolitik. Die schnell wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Herkunft in Deutschland findet in der Lehrerschaft bisher kaum Entsprechung. Dabei zeigen Studien aus klassischen Einwanderungsländern, dass Lehrende mit Migrationshintergrund zur Gestaltung guter Schule in der Einwanderungsgesellschaft beitragen und als Rollenvorbilder dienen können.Im Zentrum der Konferenz "Vom multikulturellen Klassenzimmer zum multikulturellen Lehrerzimmer", die am 24. September 2010 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin stattfand, stand die Studie "Lehrende mit Migrationshintergrund in Deutschland", die unter der Leitung von Prof. Dr. Viola B. Georgi (FU Berlin) erstmals in Deutschland das professionelle Selbstverständnis und Bildungsbiographien von Lehrkräften mit Migrationshintergrund untersucht hat. Die Konferenz war eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der FU Berlin und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Eine umfangreiche Tagungsdokumentation finden Sie unter: www.boell.de/bildungkultur/bildungssystem/bildungssystem-interkulturelle-schulentwicklung-10527.htmlFachkontakt Heinrich-Böll-Stiftung

02.11.10

Endspurt: Volksbegehren Grundschule

Ziel: mehr Hortplätze, Mittagessen für alle, einen Rechtsanspruch auf einen Hortplatz auch für Fünft- und Sechstklässler, Intensivere Förderung und Betreuung durch verbesserte Personalausstattung,Verbindliche Fortbildung auf Basis des Berliner Bildungsprogramms. Bis Mitte November werden noch 7000 Unterschriften benötigt. Zum Abschluß gibt es einen Lichterzug, um den Politikern den Weg der Erleuchtung aufzuzeigen: Bildung braucht Investitionen – Berlins Schulen müssen besser werden! Treffpunkt (mit allem was leuchtet, von der Laterne bis zur Taschenlampe) am Freitag, den 12. November 2010 um 17 Uhr vom Marlene-Diettrich-Platz. Mehr Infos

09.10.10: Spielend lernen - Der internationale Bildungskongress »Lernende Gesellschaft«

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2010 in Frankfurt, findet der internationale Bildungskongress »Lernende Gesellschaft« statt. In der globalisierten Wissensgesellschaft erhält Bildung einen immer größeren Stellenwert. Lernen hört nicht mit dem Ende der Schul- oder Universitätslaufbahn auf. Um den immer höher werdenden Ansprüchen gerecht zuwerden, ist lebenslanges Lernen zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit geworden. Auch in diesem Jahr veranstaltet die Frankfurter Buchmesse daher gemeinsam mit Lehrer-Onlineund Schulen ans Netz e. V. im Rahmen des Schwerpunkts »Zukunft Bildung«den Bildungskongress »Lernende Gesellschaft« unter dem Schwerpunkt»Spielend lernen«. Programm und weitere Infos hier.

Markus Schega, Schulleiter der Nürtingen-Grundschule, hält dort einen Vortrag zum Thema "Eintrittskarten in die WWWelt — inklusive Medienkonzeptentwicklung".

13.06.10

Projekt gemeinsamer Religionsunterricht

Die Regenbogenschule in Berlin Neukölln arbeitet mit einem spannenden Projekt: gemeinsamer Religionsuntericht für alle Kinder. In diesem Projekt werden Kinder einer Klasse gemeinsam in verschiedenen Religionen unterrichtet, und nicht, wie sonst an Schulen üblich, getrennt nach Konfession. "PRIL" heißt das Kürzel für dieses unorthodoxe Unterrichtsprojekt, in der langen Form: "Projekt der Regenbogenschule für interreligiöses Lernen". Ziel: Die Kinder lernen nicht, daß die verschiedenen Relgionen viel gemeinsames haben, sie lernen auch Achtung und  Respekt voreinander.
Die taz über das Projekt.
Die Regenbogen-Grundschule.

13.04.10

"Schüler brauchen starke Eltern"

Wie können Lehrer und Eltern zusammenarbeiten? Der Erziehungswissenschaftler Werner Sacher hält es für falsch, wenn Elternarbeit auf Kuchenbacken beschränkt wird. Mehr dazu in einem Artikel in der ZEIT vom 06.04.2010.

13.06.10

taz-Kommentar: Wer kann sich Elternarbeit an Schulen leisten?

Nur sehr wenige Eltern haben die Zeit und Möglichkeiten an Schulen mitzuarbeiten. Was tun? "Wie wäre es, mal darüber nachzudenken, ob man engagierten Eltern Arbeitszeit erlässt oder Kinderbetreuung bezahlt? Vor allem aber muss man sie dazu ermutigen, ihre Interessen laut und selbstbewusst zu vertreten. Gerade darin bislang ungeübte Eltern brauchen dabei Unterstützung, etwa durch Elternvertreterseminare, wo sie lernen, sich nicht von "bildungsnahen" Gremienprofis an die Wand reden zu lassen." Hier der ganze Kommentar

11.06.10: Internationalen Fachtagung „Bildung konsequent inklusiv“ (Kopie 1)

Internationale Fachtagung am Freitag, 11.6.2010 in Berlin von 10-18h
Bildung konsequent inklusiv: Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung. Das Konzept der INKLUSION ist gegenwärtig am ehesten geeignet, dieses Recht einzulösen. Es wirkt Bildungsbenachteiligung entgegen und wendet sich entschieden gegen Diskriminierung.... (Programm und Einladung hier, Anmeldung hier, offen für ein interessiertes Fachpublikum, also auch für Eltern :))

09.06.10: Podiumsdiskussion zum Thema SchulhelferInnen

Podiumsdiskussion am 09.06.10 um 17 Uhr in der Charlotte-Salomom-Grundschule, Großbeerenstraße 40, 10965 Berlin (barrierefrei)
Thema: Schulhelferinnen und Schulhelfer - unverzichtbar für eine gelingende Integration

TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion:

  • Monika Herrmann, Bezirksstadträtin Jugend, Familie und Schule
  • Angefragt: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Herr Hehmke, JHA– Vorsitzender Friedrichshain– Kreuzberg
  • Frau Behringer, Elternzentrum Berlin e.V.
  • Frau Loos, Betroffene Mutter

 Weitere Teilnehmer der Veranstaltung:

  • Frau Ehrlichmann, Behindertenbeauftragte des Bezirkes
  • Frau Thürk, Fallmanagement Jugendamt
  • Frau Freier, Frühkindliche Bildung und Erziehung Jugendamt
  • Frau Noa, Schulausschussvorsitzende Friedrichshain-Kreuzberg
  • Hr. Elssel, Tandem Schulhilfe gGmbH Geschäftsführer
  • Rosemarie Stetten, Schulleiterin Charlotte-Salomon-Grundschule(Integrationsschule)

 Die Einladung gibt es hier.

12.04.10

03.06.10: Fachtagung "Wie Vielfalt Schule machen kann!"

Starke Kinder machen Schule – Schule macht Kinder stark…

  • … wenn jedes Kind seine Stärken entdecken und entfalten kann.
  • … wenn Vielfalt in der Schule als wertvolle Ressource anerkannt und wertgeschätzt wird.
  • … wenn Kinder an der Gestaltung des Lern- und Erfahrungsraumes Schule teilhabenkönnen.

Auch zehn Jahre nach den ersten Pisa-Ergebnissen arbeiten Schulen weiter an der Herausforderung, allen Kindern und Jugendlichen einen gerechteren Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Für SchülerInnen bedeutet dies, dass jedes Kind und jeder Jugendliche mit seinen Fähigkeiten und Begabungen wahrgenommen, anerkannt und gefördert wird. Die Tagung richtet sich an pädagogische Fachkräfte an (Grund-)Schulen, Fachkräfte aus der außerschulischen Bildungsarbeit und dem Schulentwicklungsbereich, an Eltern, und alle weiteren Interessierten.
Am Anfang stehen Impulsreferate zu den Themen „Schule in der Einwanderungsgesellschaft“ und „Herausforderungen einer Schulentwicklung?!“ und die Vorstellung einer pädagogischen Praxis. Anschließend wird in verschiedenen Foren diverse Themen rund um eine nachhaltige Veränderung von Schule und dem Bildungssystem allgemein diskutiert. Mehr Infos hier, Formular für Anmeldung als Download gibts hier.

28.01.10

Hort-Betreuung für alle Grundschulkinder gefordert

Der Landeselternausschuss (LEA) und der grüne Bildungsexperte Özcan Mutlu fordern, dass Grundschüler künftig auch in den Klassen 5 und 6 ganztätig in Horten betreut werden. Der Vorstand des des Landeselternausschusseshat in Gesprächen mit Bildungsexperten der SPD und der Grünen darauf verständigt, dass auf dem Hintergrund der fast vollständig realisierten Ganztagsschule in Berlin, in den Klassen 1 bis 4 und 7 bis 10, auch die Ganztagsbetreuung in den Klassen 5 und 6 überfällig ist. Einigkeit besteht auch in der von allen Seiten gewünschten und pädagogisch wichtigen Verzahnung von Schule und Hort. Hieraus resultiert, dass alle Grundschüler einen Anspruch auf Hortbetreuung haben müssen und daher die bisherige Bedarfsprüfung wegfallen muss. Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) sagte, eine Ausweitung des Hortbetriebs sei sinnvoll, wenn der finanzielle Spielraum dafür gegeben sei. Er werde sich bei der Erstellung des nächsten Doppelhaushalts dafür einsetzen

http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/art295,3011943

http://www.landeselternausschuss.de/

16.12.09

Gibt es ein Hort-Volksbegehren?

Wird es ein Volksbeghren für bessere Betreuung an Berliner Horten geben? Dass der Betreuungsschlüssel schlecht ist, ist bekannt: 22 Kindern kommen auf eineN ErzieherIn, früher waren es 16. So wird gute Arbeit extrem schwierig bis unmöglich. Das Kita-Volksbegehren war erfolgreich - ein Vorbild zur Verbesserung der Hortsituation?

Der Landeselternausschuss Kita (Leak) hat ein Volksbegehren angekündigt, der Landeselternausschuss lehnt dies ab.

Hintergrund:
Im Januar werden alle Grundschulen ein Bildungsprogramm für die Horte bekommen. Darin werden ehrgeizige Ziele für die Gestaltung der offenen Ganztagsschule beschrieben. Auch praktische Anleitungen beispielsweise zur Integration förderbedürftiger Kinder, zur Schulspeisung, zur Rhythmisierung von Freizeit und Unterricht oder für die Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule gehören dazu. Das Bildungsprogramm wurde von der Internationalen Akademie (INA) der Freien Universität im Auftrag des Landes Berlin und der freien Träger erarbeitet. Das gleiche Institut hatte bereits das Bildungsprogramm für Kitas entwickelt.
Doch läßt sich dies alles mit so wenig Personal durchführen? Der Landeselternausschuss Kita (Leak) bezweifelt das und fordert deshalb kleinere Gruppen. Der Leak hat bereits mit einem Volksbegehren die Forderung nach mehr Personal für die Kitas durchgesetzt. Jetzt sollen auch die Bedingungen an den Schulhorten verbessert werden - das nächste Volksbegehren wird geplant. "Im Februar können wir mit der Unterschriftensammlung beginnen", sagt Burkhard Entrup, Vorsitzender des Leak.

Die Forderungen:
- Das Bildungsprogramm soll wie bei den Kitas verbindlich werden.
- Eine maximale Gruppengröße von 216 (statt bisher 22) Kindern.
- Die Bedarfsprüfung für einen Hortplatz soll wegfallen. Bisher erhalten nur Kinder einen Platz, deren Eltern berufstätig sind. "Diese Regelung ist unsinnig, wenn man mit der Ganztagsbetreuung auch ein Bildungsziel verfolgt", sagt Entrup.
- Einen Anspruch auf einen Hortplatz auch für SchülerInnen in den fünften und sechsten Klassen.

Zeitungsartikel zum Thema:
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/horte-bekommen-ihr-begehren/

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1223801/Fuer-alle-Grundschueler-Hortplaetze.htm

 

16.12.09

Mamas und Papas rocken die Schulen

Bildung: Wo Eltern sich zusammentun, können sie derzeit im Bildungssystem eine Menge bewegen.

Artikel in der taz vom 09.12.2009

07.12.09

Berliner Bildungsprogramm für die offene Ganztagsgrundschule

hier als Download.

09.12.09 berlinweite Demo gegen Abbau und Kürzungen im sozialen Bereich und Bildungsbereich

06.12.09

Der neue Fachbrief zur Interkulturellen Bildung und Erziehung

... der Senatsverwaltung gibt es hier zu downloaden.
Inhalt:
- Schule in der Einwanderungsgesellschaft - der schwierige Umgang mit Differenz
- Feindbild Juden
- Culture on the road - ein Projekt des Archiv der Jugendkulturen e. V.
- Wettbewerb Türkische Spuren in Deutschland
u. v. a.

 

25.11.09

taz-Artikel "Paradigmenwechsel an Schulen gefordert"

Am Samstag ist in der taz ein interessanter Artikel erschienen, der sich mit dem Thema Aggression an Schulen beschäftigt. 

"Pisa sei viel zu leistungsorientiert, kritisieren Sozialpsychologen. Kreativität, Selbstständigkeit und die soziale Kompetenz werden in Schulen vernachlässigt. (...) Das offenere Lernen, das wir propagieren, soll helfen, Strategien an die Hand zu geben, wie man Konflikte lösen kann, ohne aggressiv zu reagieren. (...) Wenn man eine Schule will, die weniger aggressiv ist, dann muss man eine aktive Politik betreiben und ein Klima an der Schule schaffen, das nicht aggressiv ist. Dann kann man keine Lehrer haben, die die Kinder anschreien, keine Situation, wo der Schulleiter nicht zuhört. Das sind alles Auslöser von Aggression in der Kommunikation. (...) Es ist die Idee der Ganztagsschule, die gleichzeitig unterschiedliches Lernen mit einbezieht, Bindungen schafft und Aggression nicht toleriert. Es ist die Utopie Schule. Wichtig ist, nicht einfach nur die Schulzeit zu verlängern, sondern diese Zeit zu nutzen, um kreatives Lernen zu fördern."

Den ganzen Artikel gibt es auf der Website der taz.

12.11.09

Erste Montessori-Oberschule für Berlin beschlossen

In Steglitz-Zehlendorf wird ein richtungsweisendes Projekt im Schulbereich umgesetzt: Aufgrund einer Entscheidung im Bezirksamt können Nikolas-August-Otto-Schule und Grundschule Am Rohrgarten künftig zusammen Montessori orientierten Unterricht bis in die Sekundarstufe II anbieten. Dies ist in Berlin bisher einzigartig.
Nach dem mit großer Mehrheit gefällten Beschluß der Schulkonferenzen und intensiven Beratungen auf politischer Ebene wird nun Realität aus einem Schulprojekt, das den Schülern gemeinsames Lernen bis zum 10. bzw. 13. Schuljahr ermöglichen wird. Grundlinie der Montessori-Pädagogik ist es, die Kinder zu selbständigem Lernen zu befähigen: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ und offener Unterricht kennzeichnen die Methodik. Dies fand sich auch im Konzept der beiden Schulen, welches als Entscheidungsgrundlage für das Bezirksamt diente.

Ein Modell auch für Kreuzberg? In Grundschulen ist der Montessori-Unterricht sehr erfolgreich, siehe das Beispiel der Nürtingen-Grundschule. Warum gibt es keine weiterführende Schule in Kreuzberg mit Montessori-Pädagogik?

Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen

Die taz zur neuen Montessori-Schule in Steglitz-Zehlendorf

Dezember 2009: 6. Ganztagsschulkongress

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung vom 11. bis 12. Dezember 2009 in Berlin:

  • Wer bringt die Ganztagsschule in welchen Bereichen, mit welchen Zielen und Methoden voran?
  • Wie gelingt es den Beteiligten, aus ihrer Schule eine bessere zu machen?
  • Wie können Lern- und Lebensräume qualitativ und nachhaltig weiterentwickelt werden?

Ganztägiges Lernen bietet Spielräume, um auf diese Fragen Antworten zu finden und somit einen breiteren Qualitätsbegriff mit Leben zu füllen. Der Kongress wird praxisrelevante Impulse zu Themen wie Personal- und Schulmanagement, Lernkultur, Schulkultur und Qualitätsentwicklungsinstrumenten geben, aber auch den länderübergreifenden Austausch zu Kooperationskonzepten und Beteiligung von Schülern, Eltern sowie außerschulischen Partnern ermöglichen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ganztagsschulen mit ihren Partnern aus kommunalen Einrichtungen, Schulverwaltungen und Verbänden sowie aus den regionalen Serviceagenturen "Ganztägig lernen" präsentieren und diskutieren in diesem Rahmen ihre Erfahrungen: gelungene Praxisbeispiele, aber auch Beispiele beginnender Entwicklungen. Der Kongress wird erneut ein Forum für Begegnung, Austausch und Weiterlernen sein, damit "Qualität und Nachhaltigkeit" nicht in theoretischer Begrifflichkeit verharrt, sondern vielerorts in der Praxis gemeinsam umgesetzt und gelebt wird.
Das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung", welches seit 2003 fast 7000 Schulen beim Auf- bzw. Ausbau des Ganztags unterstützt hat und Ende des Jahres ausläuft, wird während des Kongresses auch einen Blick zurück werfen und aufzeigen, wie bauliche Maßnahmen als "dritter Pädagoge" wirken können.
Termin: 11. bis 12. Dezember 2009 im Berliner Congress Center am Alexanderplatz statt. Beginn Freitag um 9.00 Uhr, Ende Samstag um 14.00 Uhr.
Für den Kongress stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Für alle Bundesländer gibt es Länderkontingente unter Berücksichtigung der Ferienzeiten in den Ländern. Anmeldung bis zum 16. November 2009, Teilnahmebeitrag von 25 Euro.
Online-Anmeldeformular:
www.registrationen.de/gtlernen
Programm:
www.ganztaegig-lernen.org/www/web935.aspx
Natürlich gibt es wie in jedem Jahr wieder einige interessante Workshops. Deren Beschreibung finden Sie hier:
www.ganztaegig-lernen.org/www/web937.aspx

Kooperation Schule und Eltern mit Migrationshintergrund

Wie können Ganztagsschulen eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund entwickeln?
Der Fachbrief stellt Ansätze dar, die in der Berliner Fichtelgebirge-Grundschule gemeinsam mit Trägern wie der RAA Berlin und FIPP e.V. entwickelt wurden.

Hier der Fachbrief als Download.

30.08.09

Berliner Kitatage vom 7. - 22. September 2009

Vom 07. bis 22. September 2009 finden die Berliner Kitatage statt. Diese Veranstaltungsreihe ist eine neue Aktion des Kitabündnisses. Den Flyer gibt es als Download.

Im Einzelnen umfassen die Kitatage vier Veranstaltungen:

- Filmabend am 07. September 2009 im Kino Arsenal um 16.30 Uhr. Gezeigt wird der Film „Kinder!“ von Reinhard Kahl.

- Wissenschaftlicher Abend zum Thema „Qualität in Kitas – Luxus oder Notwendigkeit?“ am 09. September 2009 um 18.00 Uhr im Tempodrom am Anhalter Bahnhof. Der Abend ermöglicht Einblicke in die Kitapraxis auf einer sach- und fachbezogenen Ebene. Die Referentinnen stellen ausgewählte Aspekte ihrer Arbeit in Bezug zum Berliner Bildungsprogramm und zur Kitasituation in Berlin zur Diskussion.

- Parlamentarischer Abend unter der Überschrift „Kitaqualität – Wo stehen unsere Kitas? – Was braucht das Land Berlin? – Wie kommen wir dahin?“  am 15. September 2009 um 19.00 Uhr. Der Abend bietet den Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses die Möglichkeit zur öffentlichen Darstellung ihrer Haltung zur Kitaqualität.

- Sternmarsch und Kundgebung am 22. September 2009 um 15.30 Uhr. Abschluss und zugleich Höhepunkt der Kitatage ist ein Sternmarsch von vier zentralen Punkten mit abschließender Kundgebung vor dem Roten Rathaus. An diesem Tag sollen möglichst viele Eltern, Kinder und Erzieherinnen deutlich machen, dass eine bessere Personalausstattung in Kindertagesstätten unabdingbar ist.

Anlass für diese kurzfristige, erneute Veranstaltungsreihe ist der vom Senat Anfang Juli 2009 vorgelegte Haushaltsplan für die Jahre 2010/2011. Entgegen anders lautender Zusagen ist dort keinerlei Personalverbesserung für Kitas vorgesehen. Lediglich für die Beitragsfreiheit sind Mehrausgaben eingeplant.

Im September starten die parlamentarischen Beratungen des Haushalts. Damit dabei die versprochenen Verbesserungen für Kitas nicht in Vergessenheit geraten, soll die Regierungsparteien an ihre Zusagen erinnert werden. Und da am 27. September Bundestagswahlen sind, wird die Politik für solche Erinnerungen besonders sensibel sein.

Am 22. September 2009 kommt es darauf an, möglichst viele Menschen vor dem Roten Rathaus zu versammeln.

Die ErstunterzeichnerInnen des Berliner Kitabündnis bittet Sie als UnterstützerInnen, in den Elternvertretungen, in den Kitas, in den Sozialraum AG´s zu mobilisieren und gemeinsam mit den ErzieherInnen, den Eltern und Kindern am 22.9.09 nach Berlin-Mitte zu kommen. Verbände und Trägerverbände haben teilweise auch dazu aufgerufen, die Kitas am Nachmittag zu schließen und für Eltern, die auf eine Betreuung angewiesen sind, eine Notbetreuung einzurichten, damit möglichst viele ErzieherInnen und Eltern zur Abschlusskundgebung kommen können.

Das Berliner Kitabündnis stellt den Kitas mehrsprachige Elternbriefe (russisch, vietnamesisch, spanisch, französisch, englisch, deutsch, türkisch und arabisch) zur Verfügung, um den Eltern die Teilnahme an der Abschlusskundgebung ans Herz zu legen. (diese Briefe werden Ende nächster Woche auf der Website des Berliner Kitabündnisses verfügbar sein)

Ablauf des Sternmarsch:

Ab 15.30 Uhr setzen sich von vier Treffpunkten (Alexanderplatz/Weltzeituhr, U-Bhf. Märkisches Museum, Bebelplatz, Monbijoupark) die einzelnen „Arme“ des Sternmarschs unter musikalischer Begleitung in Bewegung und steuern das Rote Rathaus an. Ab 15.45 Uhr wird dann das Musiktheater ATZE auf der Bühne stehen und Lieder aus Ihrem Repertoire spielen. Ab 16.15 Uhr beginnt die Kundgebung und endet mit Musik von ATZE um 17.00 Uhr. Die Routen werden von Polizei und Ordnern begleitet.

11.06.09

Anti-Mobbing-Fibel gibt hilfreiche Tipps

Die informative Broschüre von Walter Taglieber bietet Lehrkräften, Eltern und Schülern auf 35 Seiten einen Einstieg in das Thema und gibt praktische Tipps. Neben umfangreichen Literaturtipps findet sich dort auch eine Liste möglicher Ansprechpartner in Berlin und Brandenburg, die Beratung und Unterstützung in den Schulen leisten können.
http://berlin-familie.de/bildung-erziehung-betreuung/schule/anti-mobbing-fibel.html

19.09.09

Der Grundschulverband e.V. informiert: Bundesgrundschulkongress 2009

 Zum Bundesgrundschulkongress 2009 trafen sich mehr als 800 Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet.In der Abschlussveranstaltung hat der Grundschulverband Acht Forderungen zur Bildungsgerechtigkeit vorgestellt, die von den Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmern mit sehr großer Zustimmung aufgenommen wurden. Sie finden diese Forderungen als Download auf der Homepage des Grundschulverbandes unter:
www.grundschulverband.de/fileadmin/GSa_8-Forderungen_Web_90907.pdf
Die Forderungen können im Forum kommentiert und ergänzt werden.

07.09.09

Fachtagung: Neue Wege für die Bildung in der Stadt? Bildungsverbünde in Berlin

Dienstag, 15. September 2009, 9.00 Uhr - 16.00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
www.fes.de/sets/s_ver.htm
Das Programm hier als Download.

Thema:
Bildungsverbünde entziehen sich derzeit einer klaren Definition. So gehen Berliner Bildungsverbünde auf Initiativen öffentlicher, privater oder durch Unternehmen finanzierter Programme zurück. Sie sind mittel- oder langfristig angelegt und kooperieren unterschiedlich eng mit Verwaltung, Wissenschaft oder Zivilgesellschaft. Zu ihren Kooperationspartnern gehören Schulen, Kindertagesstätten und Jugendhilfeeinrichtungen. Gemeinsam ist vielen von ihnen, dass sie sich als biographiebegleitende Antwort auf vernachlässigte Bildungsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren verstehen. Die Erfolge ihrer Arbeit als Verantwortungssysteme stellen herkömmliches Handeln in Zuständigkeiten auf den Prüfstand. Welche Konsequenzen sich hieraus für die Bildung in der Stadt insgesamt ergeben, wollen wir mit Ihnen diskutieren: Wie wirksam sind Bildungsverbünde? Wie stark ist der Rückhalt für Bildungsverbünde in Politik und Gesellschaft? Und welche Zukunftsperspektiven ergeben sich hieraus?

Input:
Sind Bildungsverbünde eine Antwort auf vernachlässigte Bildungsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen? Dr. Ulrich Paetzel, Bürgermeister der Stadt Herten

Drei Berliner Bildungsverbünde stellen sich vor:-

  • Bildungsverbünde im Programm "Soziale Stadt", Annette Spieler, Rektorin der Fichtelgebirge-Grundschule "Wrangelkiez macht Schule" in Kreuzberg
  • Bildungsverbünde als Entwicklungspartnerschaft von Stiftungen und öffentlicher Hand, Sascha Wenzel, Programmleiter "Ein Quadratkilometer Bildung" in Neukölln und Moabit
  • Bildungsverbünde in Kooperation mit Unternehmen, Eduard Heußen, Projektkoordinator Bildungsverbund Gropiusstadt in Neukölln


"Markt der Berliner Bildungsverbünde":
Parallele Foren, die in zwei Runden stattfinden

  • Forum 1: Wodurch gelingen Kooperationen in Bildungsverbünden? Helmut Hochschild, Stellv. Seminarleiter in der Lehrerausbildung
  • Forum 2: Wie kann Qualität in den beteiligten Einrichtungen und zugleich im Verbund entwickelt und gesichert werden? Sascha Wenzel, Programmleiter "Ein Quadratkilometer Bildung"
  • Forum 3: Wie können Vernetzungen von Bildungsakteuren gestaltet werden, die die gesamte Bildungsbiographie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Blick nehmen? Irina Neander, Jugendamt Neukölln
  • Forum 4: Welches professionelles Profil benötigen Menschen, die in Bildungsverbünden arbeiten? Dr. Josef Kohorst, Koordinator im Lokalen Bildungsverbund Reuterkiez


Podiumsdiskussion: Bildungsverbünde - Was bedeuten sie für die Zukunft?
Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Siegfried Arnz, Referatsleiter, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Dr. Pia Gerber, Geschäftsführerin der Freudenberg Stiftung, Mitglied des Kuratoriums der Breuninger Stiftung Frank Bielka, Mitglied des Vorstandes, degewo AG Rainer-Maria Fritsch, Bezirksstadtrat für Jugend und Finanzen, Berlin-Mitte

Tagungsmoderation: Barbara Leitner, freie Journalistin

 

23.06.09

Bildungsnotstand Kreuzberg

Bezirkselternausschuss (BEA) Schule Friedrichshain-Kreuzberg informiert:
Schuljahr 2009/2010 – Bildungsnotstand in Kreuzberg setzt sich fort!

Für das kommende Schuljahr gelten die Zumessungsrichtlinien von 2008. Im jetzt laufenden Schuljahr wurde noch mit Dispositionspool und Unterstützungsfonds nachgebessert. Diese Lehrerstunden werden ersatzlos gestrichen.

Friedrichshain-Kreuzberg gehört zu den Verliererbezirken,
denn nach derzeitigen Berechnungen werden 33 Lehrerstellen, insbesondere an Schulen in sozialen Brennpunktgebieten in Kreuzberg wegfallen! Im Klartext: Den Lehrern wird gekündigt. Zum Beispiel hatten Schulen mit einem Anteil von mehr als 40 % SchülerInnen nichtdeutscher Herkunftssprache (ndH) bisher die Möglichkeit, Klassen mit niedrigeren Frequenzen (20 bis 24 SchülerInnen)einzurichten.

Keine kleinen Klassen an den Grundschulen in sozialen Brennpunkten!
Das heißt, die bisherige niedrigere Frequenz der Schülerzahl fällt weg, statt dessen gilt für alle Klassen eine Frequenz von 24 –28 SchülerInnen – unabhängig von der Zahl der SchülerInnen ndH! Spracherwerb und Verbesserung wird erschwert. Für die Kreuzberger Schulen bedeutet dies, aus Sicht des BEA Schule, einen erheblichen Rückschritt, denn viele Kinder sprechen Deutsch nicht ausreichend gut, um am Unterricht voll leistungsfähig teilnehmen zu können. Verloren, Individuell und als Gesellschaft.

Zustände an den Grundschulen wie in den Sekundarschulen, nur härter.
Für die Schulanfangsphase und das jahrgangsübergreifende Lernen stellt die erhöhte Klassenfrequenz ein erhebliches Problem dar. Binnendifferenzierung wird zum Papiertiger. Integration oder sonderpädagogische Förderung werden, wie schon seit Jahren, weiterhin benachteiligt. Kürzungen in diesem Bereich, treffen besonders die schwerst mehrfach- und geistig behinderten Kindern hart.

Bildungsauftrag gefährdet
Mit den neuen (alten) Zumessungsrichtlinien wird es den Schulen in Kreuzberg weiterhin schier unmöglich gemacht, ihrem Bildungsauftrag als Bildungseinrichtung, der auch jetzt schon nur mit äußersten Anstrengungen erfüllt werden kann, nachzukommen.

Fazit: Der Traum von Bildungs- und Chancengerechtigkeit gehört der Vergangenheit an.

Wir fordern: Bildungsinvestition jetzt!

Der Bezirkselternausschuss Schule Friedrichshain Kreuzberg sieht die Zukunft unserer Kinder und unserer Schulen im Bezirk weiterhin akut gefährdet! Seit Jahren wird uns eine Verbesserung der Bildungsbedingungen durch immer neue Konzepte, Modelle und Berechnungen versprochen, stattdessen aber erleben wir hautnah jedes Jahr erhebliche Verschlechterungen (aus denen man wider besseren Wissens zu Erfolgen schön redet). Wir mussten immer wieder die Erfahrung machen, dass das Engagement von Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen nicht gewürdigt wird.

Resultierend aus den Erfahrungen der letzten Jahre und diesen neuerlichen Verschlechterungen, fragen sich die Eltern unseres Bezirkes für das kommende Schuljahr, ob es politisch gewollt ist, dass man unseren Bezirk bildungspolitisch und eventuell auch als Lebenspunkt für Familien aufgibt und unseren Kindern keine Zukunftschance geben will?

Für die Zukunft unserer Kinder, für die Zukunft unserer Stadt

Bildung ist eine Investierung in die Zukunft dieser Stadt, nur wann will das Land Berlin endlich investieren, wann will das Land Berlin endlich aufhören, aus ideologischen Gründen, unsere Schulen und Kinder zum Gegenstand einer seit Jahren anhaltenden und mit keinerlei Erfolgen gekrönten Experimentierlust zu machen?

Wir können, den im Schuljahr 2008/2009 verhängten Status Kreuzbergs als „Bildungspolitisches Notstandsgebiet“ nicht aufheben!

Beschlossen in der BEASchule – Sitzung am 09.06.2009
Der Vorstand: Vera Vordenbäumen, Andreas Klingspohn, Thomas Grunst, Ercan Yilmaz
Kontakt: Geschäftsstelle: Zweiter Bildungsweg-Hauptschulabschlüsse, Reichenberger Str. 131, 10 999 Berlin Tel: 2250-3430, www.bea-schule-friedrichshain-kreuzberg.de

Viel mehr Arbeit, kaum mehr Geld: Warum unseren Schulen die Rektoren ausgehen

Interessanter Artikel zum Thema in der ZEIT vom 20.05.2009:
"Von Lehrermangel ist in jüngster Zeit ja viel die Rede, wann er kommt, ob er überhaupt kommt. Dabei wird oft übersehen, dass der an anderer Stelle längst da ist: dass viele Grund- und Hauptschulen ohne Rektoren auskommen müssen. ..."

Protestaktion gegen schlechtere Lernbedingungen am 25.06.09

Die Senatsschulverwaltung spart weiter, im kommenden Schuljahr verschlechtern sich die Bedingungen an den Schulen weiter:

  • weniger Lehrerstunden für die einzelne Schule,
  • Klassengrößen bis zu 28 Kindern,
  • Zusammenlegung von Klassen,
  • Kürzung der Stunden für die Sprachförderung.

Am 25. Juni 2009 von 12-13 Uhr werden deshalb Eltern, Lehrkräften, Erzieherinnen und Schülern vor dem Berliner Abgeordnetenhaus protestieren.
Das Ziel: Rücknahme der angekündigten Verschlechterungen! Gerade Schulen im sozialen Brennpunkt brauchen besondere Unterstützung statt Abbau von Stunden und Lehrerstellen.
Forderungen:

  • Nicht mehr als 24 Kinder in einer Klasse!
  • 26 Pflichtstunden für Lehrerinnen und Lehrer sind genug!
  • Für jedes Kind ebenso viel Zeit für Sprachförderung wie in der Sekundarschule!

Treffpunkt: Berliner Abgeordnetenhaus in der Niederkirchnerstraße.  Helfen Sie mit diese Forderungen durchzusetzen! bea-schule-friedrichshain-kreuzberg.de

12.06.09 Filmtipp: Der Die Das

Der Die Das - The Amount of small Things

In Kinderaugen blicken ist ein wenig wie in die Zukunft schauen – da scheint Hoffnung, blitzt die Neugier, feixt der Schalk, lächelt die Sehnsucht. Aber sie können sich auch verdunkeln und wir ahnen das Gegenteil von allem. Sophie Narr und Anne Misselwitz lassen uns am Schulanfängeralltag einiger Kinder aus dem Berliner Wedding teilhaben. Dass die meisten der Erstklässler keinen deutschen Familienhintergrund besitzen, fällt dabei weniger ins Gewicht, bleibt aber immer von Belang. Vielmehr sind es die neuen Anforderungen, die schnell zu Überforderungen werden können, ist es die Pflicht, die nun vor dem Vergnügen steht, sind es die (noch) unbekannten Strukturen, die den Schulalltag dominieren.
Kein Kommentar „von draußen“. Die Kinder selbst erzählen in sensibel geführten Gesprächen von ihren kleinen und großen Hoffnungen, Wünschen, Sehnsüchten und - Problemen. Die Kamera beobachtet sie zurückhaltend und einfühlsam dabei, im Unterricht, in der Pause, vor und nach der Schule, in der Freizeit. Das alles immer auf Augenhöhe der Protagonisten, also würdevoll.
Dramaturgisch klar gegliedert entstehen so aussagekräftige Mini-Porträts und die fügen sich zu einem Bildausschnitt unserer – multikulturellen - Gesellschaft in Deutschland im Jahre 2008. „DER DIE DAS“ ist ein Film der kleinen, aber nachhaltigen Denkanstöße geworden, die, wenn wir ihnen nicht ausweichen, uns zu tieferen Überlegungen zwingen: Wie gehen wir miteinander um, wie gehen wir mit unseren Kindern um, wie halten wir es mit der Zukunft – in der Familie, in der Schule, in der Gesellschaft?
mehr unter: www.kleinestolpersteine.de
In Berlin am Freitag, den 12. Juni 2009 um 19 Uhr
Monat der Stipendiaten der Jungen Akademie der Künste

17.04.09

Gut für Berlin: Der gemeinsame Ethikunterricht

Warum ist der gemeinsame Ethikunterricht gut für Berlin?
„Das friedliche Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft bedarf der Erziehung zu gegenseitigem Respekt und zur Anerkennung von Unterschiedlichkeit. Genau das steht im Zentrum des gemeinsamen Ethikfaches!“ Özcan Mutlu, Mitglied des Abgeordnetenhauses
Flyer des Bündnis "Pro Ethik" hier als Download.

17.04.09

Veranstaltungsreihe "Chancen für Eltern - Chancen für Bildung"

An Bildungsprozessen sind immer viele beteiligt:

Neben Kindern und Jugendlichen, ErzieherInnen und LehrerInnen spielen vor allem die Eltern eine ausschlaggebende Rolle. Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, wie sehr sie den Bildungserfolg ihrer Kinder beeinflussen und dennoch sind gerade Eltern als Akteure in Bildungseinrichtungen vielfach unterrepräsentiert.

Partizipation in demokratischen Kitas und Schulen
Eine zentrale Herausforderung für Kitas und Schulen besteht darin, eine Kultur der Verantwortung zu gestalten, die die Mitwirkung aller am Bildungsprozess Beteiligten sichert und zur guten Praxis macht. Nur so lassen sich Chancengleichheit, der professionelle Umgang mit Heterogenität und die optimale Förderung aller Kinder und Jugendlichen gewährleisten. Gute Beispiele

Die Fortbildungsreihe richtet sich an (zukünftige) ErzieherInnen und LehrerInnen sowie an Eltern und ihre VertreterInnen. In vier Veranstaltungen werden Praxisbeispiele aus dem Ausland und aus Berlin vorgestellt, die zeigen, wie Bildungseinrichtungen sich auf denWeg machen können, um Eltern erfolgreich in ihre Arbeit einzubeziehen. Im Rahmen der Reihe wird diskutiert, welche Strategien sich aus den Beispielen für eine stärkere Partizipation von Eltern ableiten. Termine und Anmeldungsinfos hier.

StarkeKinder machen Schule – Schule macht Kinder stark

  • wenn jedes Kind seine Stärken entdecken und entfalten kann
  • wenn Vielfalt in der Schule als wertvolle Ressource anerkannt und wertgeschätzt wird
  • wenn Kinder ihre Rechte kennen und sich für ihre und die Rechte von Anderen einsetzen
  • wenn sich alle Kinder in ihrer Schule beteiligen und sie als wichtigen Lern- und Lebensraum mitgestalten können.

Vielfalt tut gut! Seit September 2007 wird das Projekt „Starke Kinder machen Schule“ im Rahmen des Bundesprogramms Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (2007 bis 2010).  http://starke-kinder-machen-schule.de/
Ein Modellprojekt des FiPP e.V. in Kooperation mit Berliner Grundschulen

Demokratische Aushandlungsprozesse 31.03.09

Eine öffentliche Gesprächsrunde zu "demokratischen Aushandlungsprozessen in Berliner Schulen: Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Verbreitung", fand am Dienstag, den 31. März 2009, 17.00 – 19.30 Uhr statt. Seit nunmehr 5 Jahren gibt es in Berliner Schulen Aushandlungsrunden, in denen Pädagog/innen, Eltern und Schüler/innen gemeinsam Ideen zur Gestaltung ihrer Schule entwickeln und gleichberechtigt über Maßnahmen verhandeln, die die Qualität des Lernens, Lebens und Arbeitens in ihrer Schule und in deren Umfeld weiter verbessern sollen. Partner dieser Prozesse sind eine Reihe von Modellprogrammen, Stiftungen sowie regionale, bundesweite und europäische Förderstellen. Einladung und mehr Infos hier (Flyer zu Demokratischen Aushandlungsprozessen).

Interessanter Link:


www.kinderwelten.net/thema_7.php
Zusammenarbeit mit Eltern, Vorurteilsbewußte Erziehung   

Veranstaltungshinweis: 5.12.2008

"Über den Schulhof hinaus: Beteiligung in Bildungslandschaften" - Fachtag für Akteure

5.12.2008: Ernst-Reuter-Haus Berlin, Straße des 17. Juni 112

Fachtag des Thematischen Netzwerks Kooperation – integrierte Bildungslandschaften“ in Zusammenarbeit mit dem Thematischen Netzwerk „Partizipation“ und dem Programm „Lebenswelt Schule“.

Mehr Infos hier:
http://www.dkjs.de/uploads/media/Flyer_GTL-Bildungslandschaften-Fachtagung.pdf

27.11.2008: Fachtagung

Fachveranstaltung am 27.11.2008: Was vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung zum Umgang mit Heterogenität in der Grundschule beitragen kann
Mehr Infos hier: http://www.kinderwelten.net/GS_veranstaltung_nov_08.pdf

Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung verbindet das Recht auf Bildung mit dem Schutz vor Diskriminierung und beansprucht beides für alle Kinder. Seit 2000 gibt es den Ansatz als Praxiskonzept in Kindergärten. Erfahrungen und Anregungen zur Gestaltung der Lernumgebung, der Interaktion mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern und im Team liegen vor.
Im neuen KINDERWELTEN-Projekt beteiligen sich erstmals auch Grundschulen. Was hat der Ansatz vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung ihnen zu bieten? Welcher Art sind überhaupt die Herausforderungen in Bezug auf Gleichheit und Heterogenität in der Grundschule? Wie treten hier Einseitigkeiten, Vorurteile und Ausgrenzung in Erscheinung?
Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung. Eingeladen sind Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, die an Grundschulen tätig sind, insbesondere in der Schulanfangsphase.
Das Projekt KINDERWELTEN „Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte für vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ vom BMFSFJ und der Bernard van Leer Foundation gefördert. Träger ist die Internationale Akademie an der Freien Universität Berlin. Laufzeit: 2007-2010. Bundesweit beteiligen sich 40 Kitas, 18 Erzieherfachschulen und bislang 8 Grundschulen in sieben Kompetenzkernen an der Implementation vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung.
Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Universität Wuppertal durchgeführt, im Rahmen des europäischen Projekts EULE.
Programm:
Zur Relevanz vorurteilsbewusster Bildung für die Grundschule
Petra Wagner, Projektleitung KINDERWELTEN
Was ist eine gute Schülerin, ein guter Schüler?
Prof. Dr. Gerold Scholz, Universität Frankfurt/M, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe

20.11.-18.12.09 "Wrangelkiez macht Schule"

Die Veranstaltungsreihe ist eine Veranstaltung der Bildungsinitiative „Wrangelkiez macht Schule!“ gefördert aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt Veranstaltungsreihe – „Wrangelkiez macht Schule“ Wir möchten Sie herzlich einladen zu den neuen Terminen der Veranstaltungsreihe:

Do. 20.11.2008 – 17.30 – 19.30 Uhr: „Ressourcen erkennen und stärken I“
Referentin: Britta Papenguth – Pestalozzi-Fröbel-Haus
Thema: „Eltern als Experten für die Entwicklung und Begleitung Ihrer Kinder –  Der Early-Excellence-Ansatz in der Praxis“

Do. 27.11.2008 – 17.30 – 19.30 Uhr: „ Ressourcen erkennen und stärken II“
Referentin: Mahdokht Ansari – Kinderwelten
Thema: „Der Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung“

Do. 18.12.2008 – 17.30 – 19.30 Uhr: „ Ressourcen erkennen und stärken III“
Referentin: Reinhart Wolff – Alice Salomon Fachhochschule, Kronberger Kreis für Qualitätsentwicklung e.V.
Thema: „Eltern und Fachkräfte stärken - gemeinsam lernen: Dialogisches Coaching + Konfliktmanagement“

Die Idee dieser Veranstaltungsreihe wurde im monatlich tagenden Plenum des Netzwerkes „Wrangelkiez macht Schule“ geboren: Themen, die die tägliche Arbeit von PädagogInnen betreffen, aber doch nie ausreichend in den gemeinsamen Sitzungen erörtert werden können, sollen durch Fachreferenten aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt und diskutiert werden.
Eingeladen sind zu dieser Veranstaltungsreihe – die im Gesamtkontext der Bildungsoffensive „Wrangelkiez macht Schule““ (eine Initiative des Quartiersmanagement Wrangelkiez – www.quartiersmanagement-wrangelkiez.de) stattfindet – alle interessierten PädagogInnen, Eltern, etc. aus dem Wrangelkiez und aus den angrenzenden Quartieren in Friedrichshain-Kreuzberg und auch anderen Bezirken.
Veranstaltungsort: Eberhard-Klein-Schule, Skalitzer Straße 55-56, 10997 Berlin

Veranstaltungshinweis:

Am 18. November findet in Berlin eine Fachtagung zum Thema Bildungslandschaften statt.

Thema: Bildung in lokaler Verantwortung.

"Mit dieser Fachveranstaltung möchten die initiierenden Stiftungen dazu beitragen, dass die verschiedenen Akteure der unterschiedlichen Initiativen, die sich zurzeit mit dem Thema befassen, die Möglichkeit haben, in einen Erfahrungsaustausch eintreten und voneinander lernen.  Die Tagung richtet sich an Akteure aus Kommunen, Ländern und Bund, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, an die Fachöffentlichkeit und Wissenschaft, an kommunalen Bildungsnetzwerken beteiligte Einrichtungen, Kinder, Jugendliche, Familien und erwachsene Begleiter.  Fachveranstaltung im Rahmen von „Lebenswelt Schule“, einem Programm der Jacobs Foundation und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, 9:30 – 15:00h, Umweltforum / Neue Mälzerei, Berlin"

http://www.dkjs.de/aktuell/ankuendigungen/ankuendigung-details/article/32/fachtagung.html

13.10.2008: Veranstaltung: "Neue Schulstrukturen - Welcher Weg für Berlin?"

Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Jürgen Zöllner Senator für Bildung, Jugend, Familie Berlin:
Neue Schulstrukturen - Welcher Weg für Berlin?
Individuelle Förderung stärken und Bildungsgerechtigkeit herstellen!
Wo: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstr. 5,  10111 Berlin, Festsaal (3. Etage)
Wann: Montag, den 13.10.2008 um 19:30 Uhr
Das vielgliedrige Berliner Schulsystem befindet sich in einer Sackgasse. Die Debatte um eine neue Schulstruktur hat auch die Hauptstadt erreicht. Es wird endlich über längeres gemeinsames Lernen diskutiert, ohne die alten Grabenkämpfe wieder aufleben zu lassen.
Bildungssenator Prof. Dr. Zöllner hat den Anstoß von Bündnis 90/Die Grünen aufgenommen und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Berliner Schulstruktur vorgelegt. Es ist in Berlin höchste Zeit, dass allen Kinder der Zugang zu allen Schulabschlüssen incl. Abitur auf unterschiedlichen, aber gleichberechtigten Wegen ermöglicht wird. Die Hauptschulen werden abgeschafft und die Gymnasien reformiert. Kein Abschulen und kein Sitzenbleiben, mehr individuelle Förderung in den Regionalschulen und auch im Gymnasium. Das ist die Zukunft! Viele Schulen in Deutschland und in Berlin zeigen, dass der Wandel zu mehr individueller Förderung möglich ist.
Wie soll der Umbau der Berliner Schule erfolgen? Welche Herausforderungen werden auf das Gymnasium und die neue Regionalschule zukommen? Welche Unterstützungen erhalten sie dabei? Wie passt der Modellversuch "Gemeinschaftsschule" in dieses Konzept? Wie kann ein gesellschaftlicher Konsens für den Umbau der Berliner Schule gefunden werden? Wie muss sich die Aus- und Fortbildung der LehrerInnen auf diese neuen Schulen einstellen?
Über diese und andere Fragen diskutieren wir mit ExpertInnen und Verantwortlichen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Jürgen Zöllner Senator für Bildung, Jugend, Familie Berlin
  • Prof. Dr. Felicitas Thiel Freie Universität Berlin FB Erziehungswissenschaft
  • Özcan Mutlu, MdA Bildungspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen
  • Günter Offermann Schulleiter Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach (Dt. Schulpreis 2007)
  • Ingrid Böhm Leiterin des Instituts für Produktives Lernen in Europa
  • Moderation: *Hans-Jürgen Kuhn Leiter der Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung

Veranstaltungshinweis:

BildungsCent e.V., die CinemaxX AG und die CineStar-Gruppe laden im Rahmen des Programms Learning by Viewing zu einer kostenfreien BildungsMatinée am 16.11.2008 zu der Dokumentation Wissen der Zukunft - Wie Bildungsarbeit weltweit gelingt von Paul Schwarz ein. An vielen Standorten werden BildungsBotschafter anwesend sein, die für eine thematische Einführung und Diskussion zur Verfügung stehen.

Der Film
Die Dokumentation „Wissen der Zukunft“ demonstriert, wie in fünf verschiedenen Ländern erfolgreich Naturwissenschaften unterrichtet werden. Schülerinnen und Schüler erläutern ihre Erfahrungen, Lehrkräfte sprechen von ihren Methoden. Erfolgsmodelle aus Deutschland, Finnland, Japan, Kanada und Mexiko werden präsentiert. 

 In Kurzinterviews und Aufnahmen aus dem Schulalltag geht Paul Schwarz der Frage nach, unter welchen Bedingungen und durch welche Methoden Naturwissenschaften erfolgreich im schulischen Unterricht vermittelt werden. Zunächst richtet er sein Interesse auf die ‚Sieger’ der PISA-Studie 2006, Finnland, Japan und Kanada. Aber auch in Mexiko, welches unter dem OECD-Durchschnitt lag, spürt Schwarz erfolgreiche Konzepte auf.
Wie wird in verschiedenen Schulen mit der Heterogenität der Schüler umgegangen? Wie kann durch Alltagsbezug die Motivation zum Lernen gefördert werden? Schwarz zeigt, wie Erfolgsfaktoren auch in bestehenden Strukturen ausgebildet werden können.
„Wissen der Zukunft“ ist durch die Präsentation erfolgreicher Unterrichtsmodelle für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Klassenstufen von Belang. Nicht nur aufgrund der PISA-Studie ist das Thema des Films für jeden Bildungsinteressierten relevant.
"Das sind die starken Momente der Filme von Schwarz. Dort entdeckt man in kleinen Sequenzen an Schulen, wo man es vielleicht nicht erwartet hätte, eine Fährte zum neuen Lernen. Wie das alte geht, wissen wir ja noch, weil wir paketweise vorm Lehrer saßen und oft ewig zuhören mussten, ehe wir selber drankamen. Das neue Lernen ist komplexer, es setzt bei der Eigenständigkeit des Schülers an, idealerweise bei seinen Stärken."
Christian Füller: "Filme von Paul Schwarz - Kameramann des neuen Lernens"
in: taz, 06.08.2008  

Demokratische Schulentwicklung

Auf der Seite http://www.schulcoaching.com/twiki/bin/view/Schulentwicklung/BegleitHeft 

findet sich das spannende Heft "Demokratische Schulentwicklung" von Dr. Marcus Hildebrand und Dorothea Schütze zum kostenlosen Download als PDF.  Am 15. 03. 2007 wurde im Rahmen der Abschlusstagung des Berliner (BLK) Modellprogramms "Demokratie lernen und leben" in der Heinrich-Böll-Stiftung die Materialien von Dorothea Schütze und Dr. Marcus Hildebrandt zur "Demokratischen Schulentwicklung" vorgestellt und verteilt. Nun steht es als Download zur Verfügung.